Murielle Stadelmann

 

 

Persönliche Daten

Name: Stadelmann
Vorname: Murielle
Geboren am: 30. März 1971
Staatsangehörigkeit: Französisch

 

Schule:

 
1977 - 1982 Grundschule Feldbergschule Mainz
1982 - 1987 Anne-Frank Realschule Mainz
1987 - 1991

Humboldt Gymnasium, Wiesbaden

Abitur Humboldt Gymnasium

1991 - 1993 Studium DolmetschSimultanübersetzung
 

Gesangausbildung:

 

1993 - 1998

Frankreich, Nizza bei Jean-Pierre Blivet

Österreich, Rudolph Holtenau

Österreich, Wien Jana Sedlackova

2004 Österreich, Wien Marie Landreth

 

Bild 1 - Murielle Stadelmann

Bild 2

Professionell

2001
Murielle Stadelmann & JazzBand (Frankfurter Hof, Mainz am Rhein, Germany)
Lilo Wanders & Friends (Frankfurter Hof, Mainz am Rhein, Germany)
Murielle sings „L'Hymne à l'amour" (Why Not, Europride Warm Up)
Opening Gala Europride (Parkhotel Schönbrunn, Wien,Austria)
Europride 2001 (Heldenplatz Wien 50.000 Audience)

2002
"Musicalsongs with Murielle" (Why Not, Wien, Austria)
Murielle Stadelmann & Sabri Tulug Tirpan Band „Jazz& Chansons" (Frankfurter Hof, Mainz am Rhein, Germany)

2004
Alfons Haider Show "Haider an die MS" (Theater Akzent Wien, Austria)
„Haider an die M8" (Austria Tour)
„Musical Gala" Alfons Haider & Performing Arts (Grosses Festspielhaus, Salzburg, Austria)
-Uniq a- Musicalgala (Wien, Austria)
-25 Jahre Hosi Wien (Gala Vienna City Hall, Austria)

2005
Vienna Chamber Opera „Avenue X""Barbara" (Europeen Premiere, Wien, Austria) Acapella Mucial von Ray Leslee& John Jiler
SAP Hotel Intercontinental Wien (Austria)
Love Boat Event Urania (Wien, Austria)
Why Not Murielle sings Jazz & Chansons(Austria)
Investkredit Forum Alpbach (Austria)
Opening Henri Sillam (Austrian)

2006
"Area 7" Burgtheater Wien (National Theater Vienna, Austria), Produktion C. Schlingensief, Elfriede Jelinek, Patti Smith
« Fete de la FrancOffonie », Frensh Music Festival, Klub Ost Vienna Austria 

 

I knew from the time I started Primary School that something was wrong.
At the age of 6, I was completely in love with the great jazz, blues and soul singers of America, and this has never changed. And once I realized this and how little my fellow Mainzers cared for this music, I decided then I must be living in the whitest city in all the world.
All through my education, as my dassmates went on to sing Simon and Garfunkel and later (God help us) Abba and Modern Talking, every chance I got, I dug through the old record stores of Frankfurt, Köln and Munich hunting for great treasures like Etta James sing Country, Ray Charles Hits the road, and Jackie Wilson Live. Then I would go home sing them, belt them, work them into a repertoire that only my parents would listen to - and love. Together, we would go off hunting great music. Believe me, Heinrich Schliemann could not have been happier at finding Troy than we were to find a scratchy old copy of Esther Phillips Greatest Hits.
From 1993 until 1998, I studied voice in Austria , Vienna and France, Nice. My professor taught me wonderful things. I turned him into Solomon Burke and how to shake that tight French ass offhis. And somehow along the way, he put me into touch with that wonderful missing link between the songs ofCole Porter and Europe's great masters: First Kurt Weill, then the great songs of German cabaret and the French chansons. I made him a little more black. He made me a little - but just a little - more white.
Over the pastfew years, I have poured my heart and all my soul into the great jazz and soul songsfrom the last decades. I have sang in the tiniest bars in Vienna and have slowly built a following here. The venues have grown larger, the crowds are getting bigger, but my love for this kind of songs remains the same.
 

Ich wusste schon seit der Grundschulzeit, dass etwas falsch lief.


Im Alter von 6 Jahren war ich schon völlig der Liebe zu den großen Jazz-, Blues- und Soul-Sängern Amerikas verfallen. Und das hat sich seitdem nie verändert. Und seit ich dies wusste und erkannt hatte, dass sich meine Mainzer Mitbürger und Mitbürgerinnen um diese Musik herzlich wenig scherten, wurde mir klar, dass ich in der weißesten Stadt in der ganzen Welt lebte.

Während meiner ganzen Schulzeit, als meine Klassenkameraden fortfuhren Simon und Garfunkel, und später (Gott steh uns bei) Abba und Modern Talking sangen, stöberte ich bei jeder Gelegenheit durch die alten Schallplattenläden in Frankfurt, Köln und München auf der Suche nach großen Schätzen wie Etta James und ihre Country Musik, Ray Charles und Jackie Wilson Live. Danach pflegte ich nach Hause zu gehen und die Lieder zu singen und sie in mein Repertoire aufzunehmen: Lieder, denen nur meine Eltern zuhörten und die nur meine Eltern liebten. Zusammen gingen wir auf die Suche nach großer Musik. Heinrich Schliemann kann nicht glücklicher beim Ausgraben von Troja gewesen sein als wir, wenn wir eine verkratzte alten Aufnahme von Esther Phillips größten Liedern fanden.


Von 1993 bis 1998 studierte ich Gesang in Österreich, Wien und Nizza in Frankreich. Mein Professor dort lehrte mich wunderbare Dinge. Ich verwandelte ihn in Solomon Burke und zeigte ihm, wie man einen festen französischen Hintern wie seinen schüttelt. Und irgendwie auf diesem Wege zeigte er mir die bis dahin fehlende Verbindung zwischen den Liedern Cole Porters und Europas großen Meistern: Zuerst Kurt Weill, dann die großartigen Lieder des deutschen Kabaretts und des französischen Chansons. Ich machte ihn etwas schwarzer. Er machte mich - aber nur ein wenig - weißer.


In den letzten Jahren haben sich mein Herz und meine ganze Seele mit den großen Jazz und Soul Songs der vergangenen Jahrzehnte verbunden. Ich habe in den kleinsten Bars von Wien gesungen und habe hier Anhänger gefunden. Die Säle sind größer geworden, die Zuschauerzahlen sind angewachsen, aber meine Liebe zu dieser Art von Liedern ist dieselbe geblieben.

 

(Übersetzung: Dr. Eckart Hammerström)

Pressespiegel

Lilo Wander & Gäste im Frankfurter Hof
Wahren Glamour brachte die Rückkehr der gebürtigen Mainzerin Murielle Stadelmann aufs Podium. Mit wundmachender Stimmgewalt gab die mittlerweile in Wien lebende Sängerin ein soulig-jazziges Chansonprogramm zum Besten. Sympathisch, aber völlig unnötig derartig fiebernd, dass man zur Frage geneigt war, wozu sie mit einer solchen Röhre denn überhaupt noch ein Mikrofon benötigte. Ihr Budapester Begleiter George Boras manierierte mit wahrhafter "Play it again Sam"-Qualität gekonnt am Flügel. So ließen den Beiden den Abend doch noch mit wohliger Wehmut ausklingen. Mainzer Allgemeine Zeitung, 16.03.2002

Grosser Bildbericht zu Europride 2001
Umjubelter Star bei der Schlussveranstaltung: Murielle Stadelmann (Bild links und rechts). Murielle brachte ihr Publikum mit Klassikern wie „I will survive" zum Toben.
Lambdanachrichten, spezial, 03.2001
 

Bild 3

Bild 4

Frankreich, Mainz und dann der Jazz
Ausverkauftes Konzert mit Murielle Stadelmann im Frankfurter Hof
Murielle Stadelmann ist geborene Mainzerin, lebt in Wien und kehrte jetzt in ihre Geburtsstadt zurück, um auf der Bühne des Frankfurter Hofs Jazz zu singen.


MAINZ. "Murielle Stadelmann und Band" waren angekündigt, und das führte zunächst etwas in die Irre. Denn das französischstämmige "Meenzer Mädche", wie sie selbst sich nennt, musizierte erstmals mit diesen Musikern, vier Lehrern vom Budapester Konservatorium. Aber der Jazz lebt bekanntlich von der Improvisation, und das Publikum im ausverkauften Frankfurter Hof war von den lebendigen Interpretationen begeisterten hoch geschlitzten schwarzen Samt gehüllt, thronte die Sängerin elegant auf einem chromglänzenden Barhocker: Interne Streitigkeiten zwischen Augen und Ohren der Gäste waren vorprogrammiert. Gleich zu Anfang auch ein musikalischer Kontrast zum Schmuddelwetter: "Summertime" von George Gershwin.
Es folgte eine abwechslungsreiche Mischung aus lässig-beschwingten Jazznummern über intensivmelancholische Chansons bis hin zu staubig-edlen Tropfen aus dem Kabarett-Keller: "Bye Bye mein Herr" oder "Bei mir bist du scheen "

 

werden leider nur noch selten kredenzt. "Ich bin noch auf der Suche nach meinem eigenen Stil. Bis dahin möchte ich mich noch nicht auf eine Richtung festlegen ", erklärt die Dame mit den roten Haaren ihr vielseitiges Repertoire. Wozu auch? Stimmliche Ausdruckskraft dieser Güte darf sich gern einen kleinen Ausritt durch die Musiklandschaft gönnen - und schließlich war schon der Herr Papa, Pierre Stadelmann, ein Vorreiter der Mainzer Jazz-Szene. Auch privat liebt Murielle Stadelmann die Abwechslung. Vielleicht war dies auch der Grund für die besonders gefühlvolle Darbietung von Frank Sinatras "The Lady's a Tramp". Aufgewachsen am Rhein, studierte Murielle Stadelmann Gesang in Nizza und später in Wien, wo sie auch seit zehn Jahren lebt. Nach diversen Jobs ohne musikalischen Bezug fing sie erst vor einem dreiviertel Jahr wieder an zu singen. "Die meisten Auftritte hatte ich bislang in Wien, aber so langsam fange ich an, über die Grenzen hinaus zu gehen", erzählt sie. Für diesen Sommer steht in Wien ihr bisher größter Auftritt auf dem Tourneeplan: Die Euro-Parade am 30. Juni vor 100 000 Zuschauern. Doch auch an die Fans in der alten Heimat ist schon gedacht: Am 14. März ist Murielle Stadelmann wieder im Frankfurter Hof zu Gast. Denn trotz ihres turbulenten Lebens lässt die Sängerin in einem Punkt keine Zweifel aufkommen: "Ich vermisse Mainz schon sehr." Mainzer Rhein Zeitung, 19.03.2001

 

Lilo Wanders & Gäste im Frankfurter Hof
Die Überraschung aber ist Murielle Stadelmann. Die französischstämmige, in Mainz geborene Sängerin beeindruckt mit Standards aus Chanson und Jazz. Serge Lamas "Je suis malade" singt sie so traurig, dass man weinen möchte, und doch so kraftvoll, dass einem warm wird ums Herz. "Les uns contres les autres", Jacques Preverts "Autumn Leaves" und Gershwins "Summertime", kongenial begleitet von ihrem Pianisten George - all das vermag zu betören. Die Zuschauer, zuvor mehr höflich als enthusiastisch applaudierend, gerieten danach schier aus dem Häuschen. CHRISTOPH SCHÜTTE Kultur, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 73,19.03.2001

 

Die in Mainz aufgewachsene, heute in Wien lebende Murielle ist zu einer in Fachkreisen anerkannten Jazzsängerin herangereift.
Im Frankfurter Hof gab sie nun mit ihrem Quartett ihr erstes sehr gut besuchtes Konzert. Die Musiker starteten fulminant mit der Bebop Hymne 'St. Thomas" des legendären Tenorsaxofonisten Sonny Rollins aus dem Jahr 1957. Die eigenwillige und sono gespielte auf- und ab hüpfende Melodieführung und die calyasoartige rhythmische Intensität machen das Stück zu einem Evergreen der Jazzliteratur. Das Quartett in der klassischen Besetzung Piano, Fretless Bass, Schlagzeug und Saxofon (manchmal Querflöte), allesamt Lehrer am Konservatorium in Budapest, machte mit dem gelungenen Einstand eine Verbeugung vor den großen Vorbildern Hawkins, Monk, Powell, Coleman, Parker und Coctrane. Sympathisch und professionell bewältigte sie die Moderation und konzentrierte sich mit Inbrunst auf den Gesang, der immer gelöster und mit zunehmendem Stimmvolumen intensiver und ausdrucksstarker wurde. Vergleiche mit anderen Jazzsängerinnen wie Randy Crawford und Liza Minnelli drängen sich auf Ihre Texte haben nur ein Thema, aber das in vielerlei Facetten: Die Liebe. Das Repertoire umfasst französische Chansons mit intimer Pianobegleitung (Brei), Musicalsongs (Cabaret), Pop und Soulnummern, Jazzklassiker und sogar ein Ausflug in Sinti-Swing und Klezmer Musik.


Ein hinreißendes Barbara Streisand-Medley kam als Popsongs im jazzigen Gewand wurde mit stehenden Ovationen als Zugabe gefeiert. Dazwischen entfaltete sich die Magie einer Jazzsängerin, die bekannten Jazzklassikern ebenso neues Leben einhauchte, wie dem zarten Folksong 'Autumn leaves". MAZ, 01.02.01

  

Bild 5

Bild 6

Lilo Wander & Gäste im Frankfurter Hof
...Vergessen lässt den schillernden Moderator des Abends nur eine: Murielle Stadelmann, Französisch stämmige Mainzerin, von Georges Boros am Flügel begleitet, stiehlt mit ihrer Soulstimme die Herzen des Publikums. Da sinkt sogar Lilo Wanders beim Champagner-Servieren in die Knie, das Publikum
tobt und die Absicht ist klar: Mehr Lilo Wanders, ja, aber vor allem mehr von diesem Sound. MAZ,16.03.01

Kraftvolles Vibrato
Zum zweiten Stück erscheint endlich der Star des Abends: Mit voluminös klarer Stimme, die auf dem Gipfel eines Spannungsbogens in ein kraftvolles Vibrato fällt, mal soulig ein schwarzes Timbre streifend, dann wieder flapsig, burschikos röhrend, interpretiert Murielle Stadelmann im Frankfurter Hof den umfassenden Begriff Chanson in seiner ganzen Couleur: von amerikanischen Jazz-Standards wie "Stormy Weather" über "Du lässt dich gehn" mit zynischem Text in Deutsch, bis zur traditionell französischen "La Boheme". Da ihre Eltern aus Frankreich stammen, wurde der gebürtigen Mainzerin die Lebensart des Landes quasi mit in die Wiege gelegt. Auf der Bühne weiß sie diesen sinnlichen Stil mitreißend auszuleben. : Insgesamt gelingt es Murielle Stadelmann bis zum Schluss, durch ein gemischtes Programm mit kleinen Gags das Publikum bei Laune zu halten.
Mainzer Allgemeine Zeitung; 23.4.02 Ausgabe 94

Alfons Haiders neues Programm "Haider an die Macht" ....Positiv fällt dabei nur Murielle Stadelmann als unbeeindruckter Fan auf
Christina Böck, Die Presse, 14.02.2004

„Darf ich bitten" und „ Guten Abend Salzburg" sagte am Dienstag (18.5.2004) im Großen Festspielhaus
Ein leider zu kurzer, aber jedenfalls stimmlicher Höhepunkt war der Auftritt von Murielle Stadelmann. Im viel zu großen Staubmantel, mit viel Schalk im Ausdruck kam sie auf die Bühne und ihr „Casting - 5-Minuten-Song" war ein Hörgenuss. Bravo! "Drehpunkt Kultur Salzburg" Georg Reitner

Musikalische Kosmopolitin par excellence
Murielle Stadelmann war auf Heimatbesuch in Mainz und zeigte im Frankfurter Hof, warum Vielseitigkeit nicht immer belanglos und beliebig sein muss
Schlicht und schön - so ist ihre Musik. Ausdrucksstark und vielseitig - so ist ihre Stimme. Murielle Stadelmann ist eine musikalische Weltenbummler in. Dabei hat sie aber trotzdem ihren ganz eigenen Stil gefunden. Im Frankfurter Hof kehrte die gebürtige Mainzerin nun zurück zu ihren persönlichen Wurzeln.
MAINZ. Sie ist eine musikalische Kosmopolitin par excellence: Murielle Stadelmann wurde in Mainz geboren. Ihr Leben spielt sich seit über zehn Jahren in Wien ab, dort, wo sie an der Hochschule klassischen Gesang studierte.
Noch immer ist die österreichische Hauptstadt, zumal in der Musik, Schmelztiegel vieler Kulturen und Traditionen. Ein Flair, von dem sich Murielle Stadelmann nur zu gern inspirieren lässt. Und so sind auch ihre Mitmusiker immer international: Bei ihrem letztjährigen Gastspiel in ihrer Heimatstadt Mainz waren es Musiker aus Budapest. Diesmal: ein türkischer Pianist, ein Bassist aus Kuba und ein Schlagzeuger aus Brasilien.

Einige lässig swingende Jazz-Nummern, melancholische Chansons und fetzige Musical-Nummern -festlegen will sich Murielle Stadelmann, die in Wien schon längst zum Szene-Liebling avanciert ist, auch in ihrem Repertoire nicht. Muss sie auch nicht: Wo man anderen Künstlern mit Vielseitigkeit eine belanglose Beliebigkeit attestiert, heftet man Murielle damit ein höchstes Prädikat an. Es ist ihre Stimme, die den Unterschied macht. Tief und leicht rauchig timbriert, passt sie sich flexibel allen stilistischen Gegebenheiten an. Erst starke Swing-Lady in "Speak Low" und "Autumn Leaves", dann mit "I'm a Stranger Here Myself" in eine krachende Soul-Röhre verwandelt, schließlich in Jacques-Brel-Chansons mit zart-sanfter Melancholie, dass es einem Tränen in die Augen treibt. Einfach schön. Damit dürften ihr, die den aktuell erfolgreichen Jazz-Ladys stimmlich längst nicht mehr nachsteht, in Zukunft viele Türen offen stehen. Dazu passt Murielles schlichter Auftritt: Dezent, ohne Spot und Glamour tritt sie auf die Bühne. Hier reicht ihr dann ein schwarzer Barhocker, den Rest machen ein charmantes Lächeln, ein Blick über den Rand ihrer Brille, eine dezente Handbewegung.
Was wäre die Protagonistin ohne ihre famose Begleitband: Erst vor einem halben Jahr hat sich die Multikulti-Truppe in Wien zusammengefunden, präsentiert sich aber schon als eingespieltes, mächtig jazzendes Trio. Die verschiedenen Traditionen und Stile, die die Musiker aus ihren Heimatländern mitbringen, passen perfekt in Murielles Konzept. Heraus kommen viele originelle Arrangements - so hat man etwa den Klassiker "Tico Tico " selten gehört. -

Jan-Sebastian Kittel, Mainzer Rhein Zeitung 22.04.02 Ausgabe 93

 

Bild 7

Gelungenes Musical-Juwel
Von Brigitte Suchan
Die Kammeroper bietet ihren Gästen als vorweihnachtliches Präsent nicht mehr und nicht weniger als eine europäische Erstaufführung eines amerikanischen Musicals. "Avenue X" ist allerdings kein herkömmliches Musical, es ist das erste A-cappella-Musical, das je produziert wurde.
Mit wie viel Stimmgewalt und Spielfreude die sechs Sänger und vor allem die beiden Sängerinnen (Carole Alston-Bukowsky und Murielle Stadelmann) ihre Rollen bewältigen ist tatsächlich bejubelnswert. "Avenue X" ist ein Musical für Menschen, die Musical eigentlich nicht mögen. Unbedingt ansehen! Wiener Zeitung Erschienen am: 18.12.2004

Musik/Oper/Wien/Kritik
Kammeroper: ein geglücktes Musical abseits vom Konfektionskitsch Utl.: Bejubelte europäische Erstaufführung des A cappella-Musicals "Avenue X" in der Wiener Kammeroper (von Martin R. Niederauer/APA) =


Wien (APA) - Acht überaus motivierte Sänger und Sängerinnen begeisterten das Publikum bei der europäischen Premiere von "Avenue X" gestern, Donnerstag, in der Wiener Kammeroper: Ein Musical rein A cappella gesungen - authentisch überzeugend und glücklicherweise weit entfernt vom theaterüblichen Konfektionskitsch


Besonders zu erwähnen ist vor allem die musikalische Leistung der acht Sänger: Ohne Dirigent und ohne Instrumente bewältigen sie die zum Teil sehr anspruchsvollen musikalischen Arrangements auf höchsten Niveau.. Als Sänger erster Güte präsentieren sich.... eine ausgezeichnete Murielle Stadelmann Kritik APA 17.12.2005

„Area 7" Burgtheater Wien (Regie: Christoph Schlingensief)
Nach Frischluft suchend kamen wir, per Zufall, zum schönsten Teil des ganzen. Ein Chanson-Konzert von Murielle Stadelmann mit Klavierbegleitung auf der Feststiege. Die Diva, im Bademantel gekleidet, entzückend, kokett und stimmgewaltig. Mit leicht feuchten Augen verließen wir die seltsame Stätte und waren schlussendlich doch noch zufrieden...

 


„As Time goes by" Der Auftritt von "Murielle Stadelmann" bei der 95 Jahr Feier des Burgsteinfurters Kinos.

Text: Murielle Stadelmann

Fotos: Inge Prader (Bild 1 - 6); Mainzer Wochenblatt 04.2002 (Bild 7)

Pressespiegel: Mainzer Allgemeine Zeitung, Mainzer Rhein Zeitung, Lambdanachrichten, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Presse, Drehpunkt Kultur Salzburg, Wiener Zeitung, Kritik APA, "Area 7" Burgtheater Wien: Zu Erscheinungstermin und Autoren beachten Sie bitte die Hinweise im jeweiligen Text!

Zusammenstellung: Willi Tebben

 

Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei Herrn Dr. Eckart Hammerström für die Übersetzung des englischen Textes - Anm. Willi Tebben

 


 

Home     Impressum     Statistik