Erwin Schröder
 

Grafik-Designer und Buchautor
 

Bild 1 - Erwin Schröder

Der Autor Erwin Schröder, geb. 1955, von Beruf Grafik-Designer, lebt seit 1992 mit seiner Frau und Sohn in Burgsteinfurt. Sein persönlicher Werdegang hat ihn stets mit Glaubensfragen und Kirchenleben in Berührung gebracht. Auf der Suche nach guter christlicher Literatur hat er gemerkt, wie wenig humorvolle und unkonventionelle Bücher es auf dem Markt gibt. Das war für ihn ein erster Ansporn, seine Erfahrungen selber in Romanform zu Papier zu bringen. Dabei geht es ihm einerseits um einen flüssigen Stil. „Ich schreibe, wie ich denke und rede“, sagt er, „nach den ersten drei Seiten muss der Leser so im Thema sein, dass er nicht aufhören will zu lesen.“ Auf der anderen Seite geht es ihm um lustige Anekdoten, skurrile Typen und witzige Dialoge, alles Dinge, die man in 25 Jahren Gemeindearbeit erleben kann. Sein Anliegen ist aber nicht zuletzt eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben. Von der Frage „Warum lässt Gott das zu?“ bis zur Auseinandersetzung um theologische Lehrmeinungen versucht er, alles in humorvoller bis satirischer Form zu verarbeiten. Seine Gebete erinnern dabei oft an die Dialoge, die Don Camillo in seinen unvergesslichen Filmen mit Jesus geführt hat.

Der Heiligenschein im Vollwaschgang
Taschenbuch, 240 Seiten, ISBN 3-7655-3771-3
Erschienen August 2004 im Brunnen-Verlag

www.brunnen-verlag.de

Bild 2 - Das 1. Buch. Mittlerweile ist eine Fortsetzung erschienen

und ein neues Projekt in Arbeit

Ausgerechnet in diese kleine Hinterhofgemeinde hat seine Freundin Judith ihn geschleppt. Da steht er nun zwischen lauter furchtbar netten Menschen, die ihm freudestrahlend die Hand schütteln ...
So beginnt Achims Suche nach einer Beziehung zu Gott und einem Platz im Gemeindeleben - und wie er beides unter einen Hut bringen kann.
Nach und nach macht er seine Erfahrungen mit den besonderen Fallstricken und Fettnäpfchen im „christlichen Alltag“. Etwa: Wie gehe ich im Supermarkt einer fundamentalen Diskussion um Endzeitfragen aus dem Weg? Oder: Wie kann ich meinem Arbeitskollegen, der mich mit meinem „Frommsein“ ärgert, eins auswischen?
In 28 Episoden streitet Achim mit anderen Christen, mit sich selbst und manchmal auch mit Gott.

Zur Leseprobe (im PDF-Format)

 

Drehbuchförderpreis 2007

 

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Die Auszeichnung geht nach Burgsteinfurt

Im Rahmen des Filmfestival Münster 2007 fand am vergangenen Freitag die Verleihung des Drehbuchförderpreises Münster.Land statt. Unter dem Thema „Geschichten aus der Provinz“ waren 36 Drehbuchentwürfe eingereicht worden von Autoren aus Amsterdam bis Berlin, aus Düsseldorf bis Münster.

 

Der Preisträger des letzten Drehbuchwettbewerbes vor zwei Jahren, Heinz Winter, kam bereits aus Burgsteinfurt, jetzt hat es wieder ein Burgsteinfurter geschafft, unter die vier Besten zu kommen und eine Auszeichnung der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen mit nach Hause zu nehmen. Die Jury, bestehend aus drei namhaften Drehbuchautoren, bemerkte auf der Festveranstaltung in der Lounge des Cineplex in Münster, dass die Auswahl durch die große Anzahl an guten Filmstoffen nicht leicht gewesen sei.

 

Die Auszeichnung bekam der Burgsteinfurter Erwin Schröder für seinen Drehbuchentwurf „Oktoberblut“. Er erzählt die Geschichte einer Studenten-WG im Jahre 1977 zur Zeit der Schleyer-Entführung. In diesem Beziehungsdrama geht es um Liebe und Joints, aber auch um Verantwortung und Schuld.

 

Erwin Schröder hat an der Geschichte knapp ein Jahr gearbeitet und freut sich über die Anerkennung. Doch, wie er sagt, einen Stoff ins Fernsehen zu bringen ist ein langer und schwieriger Weg, und so eine Auszeichnung kann nur ein kleiner Schritt dahin sein.

Bild 4

 

Text: Erwin Schröder

alle Bilder: Erwin Schröder


 

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