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Ein weiteres Hörfunk-Projekt der EuregioNETmedial
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Elf Mädchen und ein Junge aus Burgsteinfurt sowie Borghorst nehmen seit Montag in der VHS-Radiowerkstadt das Hörspiel "Stoffel lernt spuken" auf. Gestern schaute die Autorin des Kinderbuches, Usch Hollmann (hinten) vorbei.
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Spuk, Stoffel, spuk! |
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In der VHS-Radiowerkstatt vertonen zwölf Kinder Usch Hollmanns Gespenster-Buch
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STEINFURT - Stella ist wichtig. Sie
ist die Hauptperson. Nein, das Hauptgespenst. Stella Bresler
spielt „Stoffel von Steinfurt", die Titelfigur aus Usch
Hollmanns Kinderbuch „Stoffel lernt spuken". Mittwoch, 03. August
2005, 10 Uhr, im Medienraum der VHS in der Hohen Schule. Stella und die
anderen elf Kinder sprechen in die Mikrophone. Sprechen ihre jeweiligen
Rollen. Betonen die wichtigen Stellen. Sie machen das gut, beinahe schon
routiniert. „Wir sind seit
Montagmorgen dabei, das Buch zu vertonen", sagt VHS-Mitarbeiterin
Christine Dohr. Versprecher Gemeinsam mit Mitinitiator Klaus Uhlenbrock betritt sie den Raum. Setzt sich zu den Kindern und beginnt sofort zu fragen. |
„Vielleicht können die Gespenster
mal aufzeigen?" Sechs Arme recken sich in die Luft. „Versprecht ihr
euch öfter mal?" Ja, sagen die Kinder. „Das macht nichts, das
passiert mir auch ständig", sagt Usch Hollmann. Wie
sie denn auf „Stoffel" gekommen ist, wird gefragt. Usch
Hollmann erzählt etwas von der plattdeutschen Sprache, von deren
Verschwinden. Die Geschichte von „Stoffel“, dem Steinfurter
Schlossgespenst, hat sie „zweisprachig" geschrieben, hoch- und
plattdeutsch. Und sie erzahlt
von den spannenden Orten unserer Heimat. Von der Ruineninsel im Bagno-See,
die niemand betreten darf und um die sich Geheimnisse ranken. Von den
Wasserschlössern der Region und deren Mysterien. ..Es ist doch
interessant, ein Kinderbuch hier bei uns spielen zu lassen. An Orten, die
die Kinder kennen."
Und die Namen. Wie ist Usch Hollmann auf Stoffel von Steinfurt,
Gregor von Gravenhorst, Walburga von Welbergen und die anderen
Gespenster-Namen gekommen. „Ich wollte Alliterationen, und
ich wollte ehrwürdige Namen, die gut klingen", sagt sie. |
"Wer von Euch spielt denn ein Gespenst?" Autorin Usch Hollmann fragte gestern interessiert nach, wie ihr Kinderbuch akustisch umgesetzt wird. |
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Toningenieur Dann geht es weiter. Zurück an die
Mikrophone. Klaus Uhlenbrocks zwölfjähriger Sohn Justus sitzt schon wieder
im Technikraum. Er kümmert sich als „Toningenieur" um die
Aufnahmen. Dienstag war er mit den anderen Kindern und einem Aufnahmegerät
vor dem Schloss. „Da haben wir Originalaufnahmen gemacht", sagt
Christine Dohr.
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2004
ist das Buch „Stoffel lernt spuken" von
Usch Hollmann erschienen.
Die Autorin erzählt darin von einem kleinen Gespenst, das im
Burgsteinfurter Wasserschloss wohnt und keine rechte Lust verspürt, das
zu tun, was Gespenster gemeinhin tun: Es will nicht spuken. Deshalb muss
es mit anderen kleinen Gespenstern aus der Umgebung zum Spukunterricht auf
die Ruineninsel im Bagno-See. |
Der Steinfurter Autor Klaus Uhlenbrock hatte gemeinsam mit der VHS-Medienbeauftragten Amina Krüger die Idee, das Kinderbuch im Rahmen der Ferienspaß-Aktion zu vertonen. Dazu raffte er die Geschichte auf gut 40 Minuten. In der Radiowerkstatt der Volkshochschule finden die zwölf Kinder, die sich für die Aktion angemeldet haben, ideale Voraussetzungen. Von Montag bis Donnerstag waren bzw. sind die Nachwuchs-Gespenster bei der Arbeit. Das Ergebnis wird in Kürze einem größeren Hörerkreis zugänglich gemacht. |
Folgende
Kinder machten mit: |
| Dieser Artikel erschien am 04. August 2005 in der
Münsterschen Zeitung.
Bericht und Fotos (2): Michael Hagel |