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Der Ural Kosaken Chor in Steinfurt
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Ein ganz besonderes Konzert der Spitzenklasse im Arnoldinum: der Ural Kosaken Chor Andrej Scholuch 1924 machte während seiner Europatournee 2006/2007 Station in unserer Kreisstadt. Seite 1 von 2
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Nachdem das für mich äußerst ereignisreiche und turbulente Jahr 2006 mit dem Knall eines Sektkorkens und Füllen der Gläser mit dem herrlich perlenden und prickelnden Getränk zu Ende gegangen war und das neue Jahr 2007 mit einem fröhlichen "Prosit Neujahr" in die Runde und einem wunderschönen Höhenfeuerwerk im erweiterten Nachbarschaftskreis begrüßt wurde, dachte ich so im Stillen bei mir: "Das kann doch nicht alles gewesen sein, da war doch noch was!"
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Bild 1 - Die Einladung des MC "Frohsinn" |
Bild 2 - Der Vorsitzende des MC, Hermann Hüging, begrüßt die Gäste in der fast ausverkauften Aula des Arnoldinum und stimmt auf das nun folgende Programm ein. |
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Bild 3 - Der MC "Frohsinn" ist in voller Besetzung angetreten und eröffnet mit 2 Liedern das Konzert |
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Bild 4 - Die Lieder der ersten Halbzeit. Ich hatte allerdings den Eindruck, es waren wesentlich mehr. Oder war hier der Wunsch der Vater des Gedankens? Egal, ich hab's genossen. |
Bild 5 - Ja, und dann betraten die Ural Kosaken die Bühne. Zunächst acht Sänger und der Dirigent (sang übrigens auch), in einer schlichten schwarzen Uniform mit dicken blauen Seitenstreifen auf den Hosen (dies ist die Farbe des Ural-Garderegiments). Auf der Bühne standen einige wenige, aber schön gestaltete Blumenarrangements, kein technischer Schnickschnack. Denn die Ural Kosaken singen "unplugged", wie es heute so schön im Neudeutschen heißt, also ohne Mikrofon, Verstärkung oder sonstiger Technik - einfach pur. Nur mit ihren Stimmen füllen sie die größten Säle und verzichten völlig auf eine aufwändige Bühnenshow. Jedes Lied wurde im Folgenden von dem Sänger im Bildmittelpunkt auf Deutsch vorgestellt und erklärt. Ja, und dann war es an der Zeit, sich einfach zurückzulehnen und etwas Außergewöhnliches zu genießen. |
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Bild 6 - Der Chor in vollem Einsatz. Nichts lenkte von ihrem Können ab, sogar der Hintergrund der Bühne war in einem freundlichen Schwarz gehalten. Das einzige Problem war in diesem Fall das Fotografieren von wegen Ton in Ton.
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An dieser Stelle sollte ich vielleicht mal ein paar Infos über den Chor bringen, die ich im Lauf des Konzerts aufgeschnappt habe, ohne allerdings für deren Richtigkeit verbürgen zu können. Dieser Chor singt während der Europatournee jeden Abend an einem anderen Ort. Am Vorabend unseres Konzerts, also am 02.12., gastierten sie noch auf der Insel Usedom, am 04. 12. hatten sie ihren Auftritt in Frankfurt usw. Können Sie sich das vorstellen: tagsüber im Bus auf Achse, abends das nächste Konzert, den nächsten Tag wieder auf der Autobahn verbringen, abends neue Stadt, neuer Saal, neues Publikum und das tagein, tagaus? Und dann immer so fröhlich, besinnlich und voll überzeugend fast zwei Stunden "voll fortissimo" singen? Dabei gelingt es den Sängern übrigens auch übergangslos, die Stimmlage von volle Lautstärke auf ganz zart und leise zu senken und trotzdem im gesamten Saal deutlich hörbar zu sein. Echt der Wahnsinn. Um das alles durchstehen zu können, ist äußerste Disziplin erforderlich, aber vielleicht gerade deswegen ist dieser Chor wohl einzigartig in seiner Repräsentation in ganz Europa. |
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Die Ural Kosaken möchten auf dieser Tournee in erster Linie das Liedgut eines hier bei uns noch weniger bekannten Russlands präsentieren. Darum widmen sie bewusst nur einen Teil des Konzertes den klassischen "Hits" der Kosaken, aber keine Angst: die Kenner und Fans dieses Gesangs kommen trotzdem nicht zu kurz. Im ersten Teil dieser Veranstaltung hörten wir feine geistliche Gesänge und Hymnen neben russisch-orthodoxen und christlichen Kirchenliedern. Sie finden eine Auflistung der Lieder in Bild 4, die Reihenfolge war allerdings wohl variabel, wenn ich mich richtig erinnere. Wenn mir auch die meisten Lieder zunächst unbekannt vorkamen, es war in jedem Fall ein Hochgenuss, den 9 Kosaken da vorne auf der Bühne zu lauschen und so manches Mal setzte dabei auch der "Gänsehaut-Effekt" ein. Vor mir waren einige Plätze frei geblieben. Für mich zum Fotografieren war das zwar vorteilhaft. Aber wenn diejenigen, die da hätten sitzen können, wüssten was sie verpassen, sie hätten sich garantiert schwarz geärgert, sie keine Karten gekauft zu haben. Und es waren übrigens auch noch die besten Plätze, die da frei blieben.
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Bild 7 - Wenn wir doch nur diese Stimmen hier im Bericht wiedergeben könnten! Geht aber leider nicht. Also das nächste Mal: "live" dabei sein für unendlichen Hörgenuss! |
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Bild 8 - Als weitere musikalische Überraschung traten diese beiden Vollblutmusiker des Chores auf mit Balalaika und Akkordeon. Echte Virtuosen, die genau wie der Chor eine grandiose Stimmung im Saal verbreiteten
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Bild 9 - "Nicht aufhören, bitte weitermachen!" Aber leider ging es nun in die Pause.
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Bild 10 - Halbzeitpause im Foyer |
Bild 11 - Hier gab's was Leckeres
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Bild 12 - Der Männerchor "Frohsinn" läutete oder besser gesagt, sang zunächst die zweite Halbzeit ein. |
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Bild 13 - Und dann waren sie wieder da, die Ural Kosaken. Im 2. Teil des Konzerts brachten sie nun wohlbekannte Volks- und Kosakenlieder aus dem alten Russland. Und wieder jagte ein musikalischer Höhepunkt den anderen.
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| Wie es weiterging und was unsere Tagespresse über dieses Konzert schrieb, erfahren Sie auf der nächsten Seite
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Ural Kosaken:
Ural Kosaken Chor Fotos: Willi Tebben (Bild 2, 3, 5 - 13) Bild 1 und 4: Auszüge von der Einladungskarte des Männerchors "Frohsinn" Steinfurt, eingescannt von Willi Tebben
Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich dem MC "Frohsinn" Steinfurt für die Foto-Genehmigung während dieser Veranstaltung für unseren Bericht! |