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Auch
das Bewahren und Erhalten ist eine wichtige Archivaufgabe.
Als Beispiel zeigte Dr. Kloetzer eine Urkunde von 1359, die
beim Jahrhundert- Hochwasser 1946 so zerstört wurde, dass
darauf heute nichts mehr zu erkennen ist.
(s. Bild 3)
So
muss er sich mit aktueller Luftfeuchtigkeit der Archivräume,
mit Papierentsäuerung, P-H Werten, mechanischen
Beanspruchungen, Rostfraß und anderen Schadensfaktoren
auseinandersetzen.
Besonders wichtig ist ihm, das Image von Archiven
aufzuwerten. Handelt es sich doch nicht mehr um
geheimnisumwitterte Kellerräume, wo verstaubte Aktenberge
ungeordnet lagerten und unzureichend verwaltet wurden,
sondern um moderne Dienstleistungsbetriebe mit einem
Manager, der für die Bevölkerung mit Rat und Tat da sein
will.
Um
das umzusetzen, bemüht er sich in jedem Jahr mit neuen
Sachthemen und Darstellungsformen an die Öffentlichkeit zu
treten, um gegenüber Jedermann das Archiv zu öffnen.
Die
Öffnungszeiten des Stadtarchivs im Ortsteil Burgsteinfurt,
An der Hohen Schule, sind Dienstag- und Freitagmorgen von
8.30 – 12.30 Uhr.
Am
deutschlandweiten Archivtag, am 02. März 2008 sind besondere
Aktivitäten geplant.
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Bild 3 - Schätze müssen erhalten bleiben, vor Feuer und
Wasser geschützt werden. Wie wichtig es ist Archivbestände
zu sichern, erklärte Stadtarchivar Dr. Ralf Klötzer anhand
eines „Mahnmals“, der ältesten Urkunde des Stadtarchivs. Das
antike Dokument „Urkunde für eine Zustiftung“, ausgestellt
im Jahre 1359, wurde durch das Jahrhundert-Hochwasser 1946
bis zur Unkenntlichkeit zerstört (siehe Foto). Zum Glück
wurde ein Foto vor der Naturkatastrophe von dem historischen
Original für das Stadtarchiv gefertigt.
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