Rathaustreppe fegen!

 

Ein alter traditioneller Brauch: wird ein Junggeselle 30 Jahre alt, muss er fegen - bis ihn der Kuss einer Jungfrau erlöst!

 

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Bild 22 - Das sah hier bei unserer Ankunft aber viel sauberer aus.

Bild 23 - Man spürt förmlich: Hier liegt was in der Luft

bzw. was auf der Straße.

Bild 24 - Mit beiden Händen werden Biermanschetten und

Kronenkorken verteilt.

Bild 25 -  Und das alles nach Feierabend unserer Reinigungsdienste

Bild 26 - Komischerweise bleibt hier jeder völlig unaufgeregt.

Bild 27 - Man plaudert, ist guter Dinge und sieht gelassen zu,

wie die "Gute Stube" von Burgsteinfurt eingesaut wird.

Bild 28 - Händeweise verteilen ist langweilig - ...

Bild 29 - die Kiste Kronenkorken kann man auch auf einmal auskippen.

Bild 30 - So, da haben wir nun die Bescherung. Aber keiner macht Anstalten, das Zeugs auch wieder zu entfernen.

 

Und hier kommt Markus nun ins Spiel.

 

Eigentlich sollte er ja die Rathaustreppe fegen. Da aber das alte Burgsteinfurter Rathaus gar keine Außentreppe hat, kam man auf die glorreiche Idee, dem Müll einfach auf das historische Kopfsteinpflaster des Marktplatzes zu kippen.

Reine Schikane, denn die Pflasterung mit den tiefen Rillen lässt ein flottes Fegen überhaupt nicht zu. Jeder Kronenkorken, jedes dieser  Schlabberlätzchen für Pilsgläser krallt sich in den Fugen fest und möchte liebevoll per Hand entfernt werden.

 

 

Wie Markus diese eigentlich unlösbare Aufgabe meistert, sehen Sie auf den nun folgenden Seiten.

 

Wir starten zunächst mit der Seite 4

 

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Text: Willi Tebben

Fotos: Willi Tebben (Bild 22 - 27, 29, 30); Gisela Tebben (Bild 28)


 

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