Stenvorde-Stammtisch "Ahnenforschung"

 

Die Premiere am 15. Februar 2008

 

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Kurz nach 19 Uhr herrscht am hell erleuchteten Speichercafé Haus Veltrup geschäftiges Treiben. Ingrid und Petra schleppen waschkörbeweise Informationsmaterial wie Ahnentafeln, Unmengen von Aktenordnern, Bilder, Literatur und sogar ein Laptop in die mittlere Etage des Speichers. Schließlich möchten die beiden an diesem Premiereabend möglichst keine Antwort schuldig bleiben, denn obwohl sie hervorragend vorbereitet sind, ist so ein Abend natürlich immer wie eine mathematische Gleichung mit mehreren Unbekannten: Welcher Personenkreis wird sich gleich einfinden, kommen auch Experten oder eher mehr Interessierte, die mit dem Hobby Ahnenforschung erst beginnen möchten? Kommt überhaupt jemand? Alles Fragen, die wohl immer zu Beginn eines offenen Stammtisches auftauchen. Es hatten sich zwar viele im Vorfeld gemeldet und ihr Interesse bekundet, aber an diesem Freitag Abend war es ihnen leider nicht möglich, wegen anderer Termine und Verpflichtungen am Stammtisch teilzunehmen. Der Freitag war also kein günstiger Termin, aber in Zukunft soll dieser Ahnenforschungsstammtisch ohnehin immer Donnerstags stattfinden. Nur dieses eine Mal ging es aus terminlichen Gründen nicht anders.

 

Bild 1 - Wie Sie hier aber unschwer erkennen können, sind trotz der viel zu kurzen Vorbereitungszeit und entgegen allen pessimistischen Befürchtungen doch eine ganze Menge hochinteressierter Gäste erschienen.

(Bevor Sie mit Hilfe einer Lupe anfangen zu zählen: es waren 17 Teilnehmer an diesem ersten Abend!

Davon sind 16 im Bild, einer steht auf der anderen Seite der Kamera - Anm. d. Autors)

Der Teilnehmerkreis bestand überwiegend aus bereits erfahrenen Hobby-Genealogen, so dass es nach kurzer Einführung in die Thematik des Abends sofort ganz zielsicher "zur Sache" ging.

 

Auch die Gäste hatten jede Menge eigenes Material mit gebracht und so war es natürlich klar, dass man sich erst mal gegenseitig über die bisherigen Ergebnisse informierte und teilweise sogar Gemeinsamkeiten festgestellt wurden.

 

(Für mich war es wie immer bei den Gesprächen über die Genealogie eine faszinierende Feststellung, wie oft Familienzweige der verschiedenen Gesprächspartner in gemeinsame Linien übergingen bzw. die Genealogen sich auch über die anderen Forschungsarbeiten und ihren Ergebnissen auskannten. Und an diesem Abend kam auch ich voll auf meine Kosten - Anm. d. Autors)

Bild 2

Nun muss man sich unseren Stammtisch nicht so vorstellen, dass man um einen großen Tisch herumsitzt und alle lustig kreuz und quer durcheinander diskutieren.

Uns stand die gesamte mittlere Etage des Speichercafés zur Verfügung und die beiden Stammtisch-Leiterinnen hatten ihr Informationsmaterial und Fachliteratur an den zunächst nicht besetzten Tischen ausgelegt. Wer sich hier also in aller Ruhe informieren wollte, hatte auch das nötige "stille" Plätzchen dazu. Und das wurde neben den lebhaften Diskussionen gerne und ausgiebig genutzt.

Bild 3 - Ein ganz besonderes ...

Bild 4 - Thema war natürlich ...

Bild 5

Bild 6 - auch die Forschungsarbeit  von Wilhelm Alff ...

Bild 7 - über die Auswanderer der Region hauptsächlich ...

Bild 8 - im 19. Jahrhundert

Bild 9

Bild 10

Auch hier wurde mal wieder deutlich, dass viele Anwesenden ebenfalls Auswanderer unter ihren Vorfahren hatten.

Bild 11

Bild 12

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Text: Willi Tebben

Fotos: Willi Tebben (Bild 1, 3, 4, 7 - 12); Hans-Bernd König (Bild 2, 5, 6)


 

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