Stadtarchiv Steinfurt in den Jahren 2005 - 2009

 

Stadtarchivar Dr. Ralf Klötzer

 

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Bild 101 - Steinfurter Kreisblatt am 29.10.2009; Text Hans Lüttmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 102 - Steinfurter Kreisblatt am 22.01.2010

 

Stenvorde-Kommentar

 

Nun ja, unsere Zusammenstellung der Zeitungsberichte betreffend das Stadtarchiv Steinfurt und Stadtarchivar Dr. Ralf Klötzer ist etwas umfangreicher geworden als wir uns das gedacht haben.

 

Dennoch kann es möglich sein, dass wir nicht alle Artikel hier veröffentlichen konnten, weil uns diese vielleicht nicht zur Verfügung standen. Sollten Sie. liebe Leser, noch weitere in Ihrem Besitz haben und die veröffentlicht haben möchten, schicken Sie uns diese bitte zu. Wir fügen sie gerne in unseren Pressespiegel ein.

 

Und warum nun das Ganze?

 

Mit Entsetzen verfolgt das Stenvorde-Team und hier ganz besonders die Ahnenforschergruppe, aber auch die interessierte Öffentlichkeit das Drama um unser Steinfurter Stadtarchiv.

 

Mangelnde Unterstützung, unzulängliche Räumlichkeiten, Personalmangel, chronische Geldknappheit für eine "freiwillige Leistung" der Stadt Steinfurt oder eben doch nicht freiwillig, je nach Wahrnehmung von Verwaltung, Politik und Gesetzeslage - kein Wunder, dass man diese Angelegenheit am Liebsten in die "Tonne kloppen" möchte. Das würde allerdings für die Stadt Steinfurt ein unersetzlicher Verlust sein mit noch nicht mal abzusehenden Folgen.

 

Wollen wir das wirklich? Sind uns die Geschichte unserer Heimat und unserer Vorfahren, die über Jahrhunderte gesammelten Daten, Erfahrungen, Leistungen, Taten, Aufzeichnungen, Bilder und Fotos, Literatur usw., die für Geschichtsforscher und für jeden Interessierten unentbehrlich sind, in unserer schnelllebigen und ach so modernen Zeit tatsächlich so gleichgültig, dass wir drauf verzichten können nach dem Motto "Was schert uns das Gestern"???

 

Wollen wir damit zu erkennen geben, dass z.B. die hervorragenden und äußerst umfangreichen Arbeiten der früheren Stadtarchivare wie z.B. Dr. Karl Döhmann, Fritz Hilgemann, Hans-Walter Pries, Dr. Ralf Klötzer, um nur einige zu nennen, für die Allgemeinheit so uninteressant sind, dass man sie getrost vergessen kann?

 

Keine Anlaufstelle mehr, diese Daten zu erfragen, keine Lagerung der Dokumente mehr für den öffentlichen Zugriff?

 

Wir würden in einer ziemlich alten, gewachsenen historischen Stadt ohne Gedächtnis und daher ohne Vergangenheit leben müssen, zur letztendlichen Bedeutungslosigkeit und damit zum weißen Fleck auf der Landkarte verdammt.

Also nix mehr mit "Zentrum der nördlichen Halbkugel", wie auf unserer Startseite für die Außenwelt dargestellt - Anm. d. Red.

 

Natürlich könnte jetzt der Einwand von Politik und Verwaltung kommen, dass eine externe Archivarbeit auch eine Lösungsmöglichkeit wäre. Aber die kostet trotzdem eine Menge nicht vorhandenes Geld und ist für Geschichtsforscher im weitesten Sinne nicht unbedingt eine optimale Grundlage.

 

Uns stimmt nur nachdenklich, dass es sogar in früheren, zum Teil katastrophalen Notzeiten und erbitterter Armut immer Stadtschreiber/ Archivare gegeben hat, die ihre Aufzeichnungen für die Nachwelt erhalten haben. Und diese uralte Tradition soll nun eventuell ein Ende haben?

 

Nach langem Nachdenken ist uns dann aber doch noch ein klitzekleiner aber echt wichtiger Aspekt zu einer möglichen Schließung des Stadtarchivs eingefallen:

 

Wenn nun nichts mehr aktenkundig im Stadtarchiv festgehalten wird, wer wird dann später einmal wissen bzw. erfahren, wer z.B. im Jahr 2010 Bürgermeister der Stadt Steinfurt war, welche Großtaten von Politik, Verwaltung und wichtigen Persönlichkeiten zum Wohle der Allgemeinheit getätigt wurden und wer sich wann, wo und wodurch ein bleibendes Denkmal für die Zukunft gesetzt hat. Dann bleibt uns also nur noch übrig, das Mäntelchen des Vergessens über Steinfurt auszubreiten.

 

Eigentlich wirklich schade, denn

Steinfurt hat Besseres verdient!

 

So, und jetzt gehen wir wieder zur positiven Berichterstattung über. Der folgende Bericht hat unser tieftrauriges Herz riesig erfreut und in uns die Hoffnung keimen lassen, dass noch nicht alles zu Ende ist. Jedenfalls nicht, so lange es Menschen gibt, die sich wie Frau Renate Resing mächtig ins Zeug legen, um die wichtigen Dokumente der Nachwelt zu erhalten. Nehmen wir uns alle ein Beispiel daran!

 

 

Bild 103 - Steinfurter Kreisblatt am 22.01.2010; Text und Foto Dirk Drunkenmölle

Bedingt durch das große Format dieses Berichts ist der Text u.U. nur schwer zu lesen. Eine größere Version

auf einer neuen Seite können Sie durch Anklicken des Bildes oder des kleinen Symbols darunter aufrufen - Anm. d. Red.

 

 

 

... und noch was:

 

Wir machen weiter!

 

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Text: Willi Tebben

Pressebericht:

Bild 101: Kommentar im Steinfurter Kreisblatt am 29.10.2009; Text Hans Lüttmann

Bild 102 und 103: Steinfurter Kreisblatt am 22.01.2010; Text und Foto Dirk Drunkenmölle


 

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