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Über
ein Sandsteingesims ist das untere Speichergeschoss
gegenüber dem Sockelgeschoss ein wenig nach innen versetzt.
Die
Außenwände bestehen aus im Kreuzverband gemauerten
Feldbrandsteinen in den Abmessungen von ca. 24 x 12 x 6 cm,
die von außen neu verfugt sind.
Die
Eingangstür an der Ostseite und die Fenster sind mit
Eichenholzgewänden eingefasst. Die Geschosshöhe beträgt 2,40
m.
Der
Fachwerkaufbau des oberen Speichergeschosses besteht aus 6
Gebinden, die auf einer Fußschwelle stehen. Im Wandgefüge
sind kurze Kopfstreben und im Querverbund aufgelegte
Ankerbalken vorhanden.
Die
Ausmauerung der Gefache besteht aus Feldbrandsteinen mit den
Abmessungen von ca. 20,5 x 10 x 4,5 cm.
Im
Inneren des Gebäudes sind die Ankerbalken durch
unprofilierte, aber ausgerundete Knaggen abgestützt.
Die
Giebeldreiecke kragen über abgerundete Endbalken 16 cm vor.
Dies ist in der Süd- und Nordansicht deutlich zu erkennen.
Das
Fachwerk ist in voller Giebelhöhe ausgemauert. Oberhalb des
Giebelrandbalkens ist eine Rollschicht gesetzt und die
Feldbrandsteine am Giebelgesims sind in Ziersetzung
gemauert.
In
Höhe des Spitzbodenriegels sieht man am Ostgiebel einen
auskragenden Eichenbalken, der eine hölzerne Seilrolle
trägt. Diese ist durch eine dachförmige Brettabdeckung gegen
Witterung geschützt.
Mittig unter dem First befanden sich unterhalb der Seilrolle
in beiden Geschossen Türen, die im Zuge der Sanierung zu
Fenstern umfunktioniert wurden.
Über
Holztreppen gelangt man in die einzelnen Geschosse. Die
Fußböden auf den Balkenlagen bestehen aus 4 cm starkem
Bohlenbelag. Alle Türen sind Brettertüren mit Ouerriegeln,
die eine fischgrätartige grünweiß gestrichene Aufdoppelung
aufweisen.
In
der Nordostecke des Speichers stand ein Schornstein, der
wahrscheinlich im Zuge jüngerer Baumaßnahmen errichtet
wurde. Da er versottet war und Frostschäden zeigte, ist er
im Zusammenhang mit der Sanierung im Jahre 1989 abgebrochen
worden.
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