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Bild 1 - Bericht im Steinfurter Kreisblatt vom 21.02.2008 |
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Bild 5 |
Es
war einfach fantastisch: 13000 Kilometer war die gesamte
Fahrtstrecke von Steinfurt nach Ulan Bator mit unserem für
166 Euro ersteigerten Wartburg. 12 Länder haben wir dabei in
30 Tagen durchquert: Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien,
Moldavien, Ukraine, Russland und Kasachstan zweimal,
Usbeskistan, Kirgisien und die Mongolei.
Der 47-jährige Mathe-Professor Dr. Siegfried Echterhoff
schilderte vor 40 Zuhörern im Rahmen der Reihe „Ortstermin
Burgsteinfurt“ der VHS am Donnerstagabend seine
ungewöhnliche Abenteuerreise, die er mit seinem 27-jährigen
Sohn Jonas im Sommer 2007 unternahm, an einem ungewöhnlichen
Ort, im Reisebüro Extratour, Wippert.
Zugute kam dem Professor Siegfried Echterhoff bei dieser
Reise seine Ausbildung als Kfz-Mechaniker. |
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Mit
Bildern und Videoeinblendungen fesselte er die Teilnehmer,
berichtete von Erlebnissen auf der langen Route,
zerschlissenen Reifen, gebrochene Feder, ausgetauschten
Zylinderkopfdichtungen und etlichen gewechselten Zündspulen.
Häufig sei der 50-PS-Motor nur auf zwei seiner drei Zylinder
gelaufen. Auch „verdaute“ unser Warti den 80 statt 93
Oktan-Sprit hervorragend, so der Abenteurer. Mit
Werbegeschenken, Kugelschreibern und Malstiften der
Westfälischen Nachrichten an Grenzposten konnten sie öfters
Ein- und Ausreiseprobleme schneller lösen. "Fast überall, wo
wir aufkreuzten, wurden wir mit großer Sympathie und
Bewunderung begrüßt."
Als
Nachtquartier diente überwiegend ein Zelt, das in drei
Sekunden aufgebaut war. Echterhoff schwärmte von
Landschaften, fragte die Reiseberater des Hauses, ob auch
das malerische Mündungsdelta des Don in das Asowsche Meer
bei Rostow zu buchen sei. Schilderte die mongolische Weite,
die riskante Durchquerung von Wassergräben mit ihrem
Fahrzeug und über Gänsetrupps, Kamele und Ziegen, die
Vorfahrt auf der ehemaligen Großen Seidenstraße hatten.
Erinnerte an die bedeutende Vergangenheit dieser Kultur- und
Handelsstraße vom Orient zum Okzident, die ein Stück weit
durch Usbekistan führte. Spektakulär war der Aufstieg ins
russische Altai-Gebirge wo unser Gefährt auf über 3000 Meter
Höhe klettern musste.
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Bild 6 |
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Trotz vieler Probleme mit fürchterlichen Pisten und
Geröllwüsten, über 2000 Kilometer wurden wir zwei kräftig
durchgerüttelt, tuckelte der Wartburg ans ersehnte Ziel, zur
mongolischen Hauptstadt Ulan Bator, wo wir uns ein
wohltuendes „Khan-Bräu“ genehmigten. Nur 130 der 200
Starter, schätzte Echterhoff, haben die Tour bis ans Ende
geschafft.
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Zum Thema:
Spendensammler im Schrott-Auto
Die Mongol Rally bezeichnet sich selbst als „Das größte
Abenteuer der Welt“. Dabei geht es darum die Strecke von
London nach Ulan Bator - etwa 13000 bis 16000 Kilometer in
einem Auto, das „im allgemeinen als Schrott betrachtet wird“
zurückzulegen. Das Besondere: Nur Autos bis maximal einem
Liter Hubraum werden zugelassen. Die Echterhoffs wagten
dieses Abenteuer um Spenden für zwei ausgewählte englische
Hilfsorganisationen zu sammeln. Bisher erbrachte diese
Aktion über 1000 britische Pfund.
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Bild 7 - Bericht in der Münsterschen Zeitung vom
23.02.2008; Text und Fotos Rainer Nix |
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