Ein Literaturabend beim Kunstverein Burgsteinfurt

 

Neu im Huck-Beifang-Haus: die Lesebühne

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Diesen Bericht möchten wir einem von uns zufällig entdeckten Höhepunkt der Kulturszene in Steinfurt widmen. Der Organisator dieser Veranstaltung ist der Kunstverein Steinfurt e.V., Veranstaltungsort ist das historische Huck-Beifang-Haus in der malerischen Altstadt Burgsteinfurt.

 

Angefangen hatte es zwar bereits im Februar 2009 mit dem klangvollen Namen Poetry Slam und zunächst großem Erfolg und Zuspruch.

Beim 6. Literaturabend im Oktober 2009 zeigten sich aber bereits leichte Ermüdungserscheinungen: der monatliche Poetry Slam des Steinfurter Kunstvereins überzeugte wohl den Geschmack und die Vorstellungen des hiesigen Publikums nicht in dem Umfang, wie es zum Beispiel in Münster der Fall ist. Dort hat sich diese Veranstaltung voll etabliert und garantiert volle Häuser.

 

Lag es am Zeitdruck, dem die Autorinnen und Autoren ausgesetzt waren (7 Minuten zur Präsentation ihrer selbst verfassten Werke), spielte beim Publikum der Bewertungsstress eine Rolle (viele Besucher fühlten sich in ihre eigene Schulzeit zurück versetzt), war es diese streng eingeteilte Raumordnung - hier die Stuhlreihen der Gäste, dort gegenüber das Rednerpult der Vortragenden? Es werden sicherlich etliche Ursachen eine Rolle gespielt haben, dass das Interesse am Poetry Slam in Burgsteinfurt mehr und mehr nachließ.

 

Ich muss leider auch selber feststellen, dass mich der Begriff Poetry Slam in keiner Weise ansprach, und obwohl wir immer im Veranstaltungskalender auf unserer Homepage auf diese Veranstaltung hinwiesen und ich somit auch über den Ablauf der Veranstaltung informiert war: ich bin nie selber dabei gewesen. Wohl aber Mitglieder von unserem Stenvorde-Team.

 

Am 05. November rief mich unsere Mitarbeiterin Ingrid an, ob ich nicht doch mal an so einem Abend teilnehmen möchte. "Die machen vom Kunstverein was Neues an Stelle von Poetry Slam. Hört sich gut an, was die vorhaben, und vielleicht ist das etwas, worüber wir berichten sollten!"

 

Also gut. Nachdem auch meine Frau überzeugt war, dass sie unbedingt dahin müsste, packte ich meine Fotoausrüstung zusammen und schon machten wir uns zu dritt auf den Weg ins Huck-Beifang-Haus.

 

Bild 1 - Notiz in der Münsterschen Zeitung am 04.11.2009

 

Bild 2 - Notiz im Steinfurter Kreisblatt am 04.11.2009

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

Große Überraschung, als wir die "Lesebühne" betraten: Hier war ja nun alles anders als man mir das im Vorfeld erklärt hatte. Wir saßen gemütlich rund um einen festlich gedeckten ovalen Tisch, es gab leckere Getränke (wir hatten schließlich ein Geburtstagskind in unserer Runde und das sollte gebührend gefeiert werden!), und sofort entwickelten sich ein hochinteressanter "Small-Talk" unter den Anwesenden. Das war um so spannender, weil sich viele der Gäste hier zum allerersten Mal trafen und somit eine ganze Menge auszutauschen hatten. 

 

 

Bild 7 - Eins der beiden hier Abgebildeten ist das Geburtstagskind!

Happy    Birthday

Bild 8 - Und dann ging es los: eine schreckliche Halloween-Geschichte,

Bild 9 - in der abgeschnittene Finger eine ganz große Rolle spielten, ...

Bild 10 - eine mystische Geschichte mit Gänsehaut-Effekt, ...

Bild 11 - ein gestenreicher Vortrag mit Titel "Barcode", in der uns vorgestellt wurde, wie viele Informationen über jeden einzelnen für jede

Bild 12 -  Behörde oder überhaupt gespeichert sind und gegen alles oder jeden verwendet werden können. Extrem erschreckend und realistisch,

Bild 13 - aber sehr gut rüber gebracht: Der gläserne Mensch!

Bild 14 - Auch die Jugend kam nicht zu kurz: Ein herzerfrischender ...

Bild 15 - Vortrag im Originalton und -dialekt der heutigen Jugendlichen ...

Bild 16 über die Zwänge und Lasten des Alltags. Bitte mehr davon!

 

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Text: Willi Tebben

Pressenotizen:

Bild 1: Notiz in der Münsterschen Zeitung am 04.11.2009

Bild 2: Notiz im Steinfurter Kreisblatt am 04.11.2009

Fotos: Willi Tebben


 

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