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Unser Konzertsaal |
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Nur eine Vision oder die optimale Ablösung der völlig veralteten Litfaßsäule???
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Burgsteinfurt am Freitag, den 29. Juni 2007, morgens um 8:03 Uhr. Unsere heutige Nordic-Walking-Runde neigt sich langsam dem Ende zu. Wir erreichen gerade die Barocke Achse und unser Blick fällt wie jeden Morgen liebevoll auf unser Vorzeigeobjekt im Bagno, die älteste freistehende Konzertgalerie Europas, 1000 Mal gesehen und immer wieder verzückt vom Anblick des bekannten historischen Gemäuers.
Doch ei der Daus, heute Morgen sieht die Front irgendwie verändert
aus. Fasziniert bleibt unser Blick an einigen Infoplakaten hängen.
Unsere altehrwürdige Konzertgalerie als modernes Informationscenter? |
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Bild 1 - Sieht doch chic aus und endlich mal ... |
Bild 2 - die geballten Informationen an exponierter Stelle! |
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Und nun dies! Welche Perspektive!
Endlich kann
ich mit meiner allmorgendlichen Runde nicht nur meine Gesundheit
fördern, nein, ich bin jetzt sogar ohne größeren Aufwand gleichzeitig
in der Lage, meine Freizeit optimal zu verplanen. Kann ich doch hier die
wichtigsten Termine direkt ablesen und entsprechend berücksichtigen. Und
das sogar in Augenhöhe! |
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Bild 3 - Hier noch mal ein Gesamtüberblick, damit Sie nicht glauben, Bild 1 und 2 sind eine Fotomontage.
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Ich muss nun wohl nicht betonen, dass wir für den Rest unseres Weges nur noch ein Thema haben: die imposante Werbefläche des Konzertsaals und die damit verbundenen hervorragenden Möglichkeiten, die ungeteilte Aufmerksamkeit zu erregen. Im Ernst, können Sie sich vorstellen, das es eine bessere Lage gibt, die Besucher des Bagnoparks darauf hinzuweisen, was unbedingt zum modernen Leben dazugehört?
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Bild 4 - Zugegeben, solche Fotos wie dieses oben nach dem bahnbrechenden und oft kopiertem Motiv von Cornelia Balzer (Fotohaus Kiepker-Balzer in Steinfurt) wird es in absehbarer Zeit vielleicht nicht mehr geben. Sie sollten sich daher also rechzeitig Ihr persönliches Exemplar im obigen Fotohaus sichern, denn auch das eigene heutige Foto wird schon eine deutlich andere Aussage bekommen. Dafür bekommen Sie in Zukunft mit Sicherheit lebhaftere und immer wieder neue Fotomotive dieses Konzertsaals. |
Das muss doch wie ein Paradies wirken auf Werbefachleute und Geschäftsleute, die hier scheinbar nicht von den Gestaltungssatzungen der Innenstädte geknebelt sind in der optimalen Gestaltung ihrer Botschaften.
Die City ist weit, und im Gegensatz zu unseren Einkaufszonen (die einschlägigen Informationsquellen sprechen da gelegentlich von Problemen wie Kaufkraftabwanderung und mangelnde Gestaltungsmöglichkeiten bei massivem Kundenschwund) ist das Bagno und mittendrin unser Konzertsaal stets äußerst stark frequentiert.
Wenn man also Besucher, Gäste und Einheimische ansprechen und mit Informationen versorgen will: wo dann, wenn nicht hier???
Und man darf auch nicht die vielfältigen Möglichkeiten vernachlässigen, die in dem äußeren Bereich des Konzertsaals stecken. Betrachten wir dazu mal das Bild Nr. 5 (etwas weiter unten):
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Bild 5 - Die vielfältigen Werbe-Möglichkeiten lassen sich hier bereits sehr gut erahnen. Und dann trifft es uns plötzlich wie ein Hammer: angeregt durch die nur halb geöffnete rechte Tür-/Fensteröffnung bieten sich weitere Vorschläge geradezu an.
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Man könnte doch auch die Außenseiten der Fenster-Türläden nutzen. Dabei gäbe es mehrere Möglichkeiten:
Hier stellt man an strategisch wichtigen Punkten kleine Andenkenläden, Folkloregeschäfte und Imbiss- und Getränkestände auf, um die Touristen zum Verweilen einzuladen. Die müssen nur so weit weg sein, dass man die Werbeplakate gerade nicht mehr lesen kann. Und da bietet sich die etwas seltener genutzte Barocke Achse geradezu an. Nachdem nun der Besucher seinen Umsatz in Andenken oder anderen Notwendigkeiten für Leib und Seele getätigt hat (auch für den Stadtsäckel kommt dabei echte Freude auf! - Anm. d. Autors), will er natürlich auch wissen, für was die am Konzertsaal werben. Und schwupps, hat man ihn oder sie mit allem wichtigen Wissenswerten versorgt.
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Und das alles ist natürlich längst nicht das Ende der Fahnenstange, sondern nur einige wenige Möglichkeiten, die uns auf dem Nachhauseweg durch den Kopf schossen. Ich bin leider absolut kein Werbefachmann. Die sind nämlich noch zu ganz anderen Sachen fähig.
Wir sind daher gespannt, was nun alles so auf uns zukommt.
Aber wir werden Sie hier natürlich auf dem Laufenden halten. Und wer weiß schon, was wir Ihnen in Zukunft noch an Bildern liefern können.
Daher zum Schluss noch einmal ein Bild vom Konzertsaal am 29.06.2007.
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Bild 6 - Hat vielleicht bald Seltenheitswert! |
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Fortsetzung folgt
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Text: Willi Tebben Fotos: Willi Tebben |