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Der
Obstgarten
Mit
seinen ausgedehnten Obstquartieren, die gut die Hälfte der
Gesamtfläche des Lehrgartens ausmachen, ist der KLG einer der
letzten Ausbildungsbetriebe für Gärtner der Fachrichtung
Obstbau in Westfalen-Lippe.
In
verschiedenen Arealen werden alte Regionalsorten sowie neue
widerstandsfähige Sortenzüchtungen präsentiert.
Musterbeispiele zeigen, wie vielseitig Obstgehölze verwendbar
sind: Eine Hauswand an der Südseite lässt sich mit Wärme liebenden
Kletterpflanzen wie Kiwistrauch oder Weinstock begrünen.
Beerensträucher
finden sich in der Hochstämmchenform wie die Johannisbeere oder
Stachelbeere. Apfel-, Birnen- und Kirschbäume gedeihen auf
verschiedenen Wurzelunterlagen in unterschiedlichen Baumformen.
Bild 31 - Johannisbeeren
Das steigende Interesse an Wildobstgehölzen, die wenig Pflege verlangen und wertvolles Nähr- und Nistgehölz bieten, findet im Garten ebenso Berücksichtigung wie fast vergessene Obstbaumarten wie die Quitte und die Mispel.
Der
Obstgarten demonstriert auch eine Obstwiese als extensiv
bewirtschafteten und artenreichen Raum.
Etwa 300 Obstsorten reifen in den Obstbaumquartieren des Lehrgartens heran. Vor allem die Früchte der Apfel-, Birnen-, und Pflaumensorten werden von August bis Dezember im Direktverkauf angeboten. Die Verkaufsstelle erreicht man durch den Wintergarten im dahinter liegenden Gewächshaus.
Bild 33 - Herbstliche Dekoration im Wintergarten
Wer mehr über den Obstgarten wissen möchte: Im Kreislehrgarten wird ein Obstgartenführer zu einem kleinen Obolus angeboten, der wirklich keine Frage offen lässt.
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Bild 30 - Hmmm, lecker, lecker!
Bild 32 - Sieht echt gut aus
Bild 34 - Erntezeit
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Ohne Bienen geht es nicht
Der Kreislehrgarten ist seit 1988 um eine Attraktion reicher. Inmitten der großen Obstbaumflächen wurde ein Lehrbienenstand errichtet, in dem fünf bis sechs Bienenvölker Platz finden und damit für eine günstige Obsternte im Kreislehrgarten sorgen. Das neue Bienenhaus - ergänzt durch einen Baumstamm und durch Körbe in einem alten Heidebienenstand - dokumentiert zugleich die drei wesentlichen Stufen der jahrhundertealten Geschichte der Bienenzucht.
Vom großen hohlen Eichenstamm, in dem vor Urzeiten
die Waldbienen ihre ersten Wabennester gebaut haben, über den
im Mittelalter sehr weit verbreiteten offenen Bienenstand mit
großen Bienenkörben bis hin zum modernen Bienenhaus wird
dargestellt, wie der Mensch sich die fleißigen, manchmal ungemütlichen
kleinen Tierchen nutzbar gemacht hat.
Bild 36 - Der Bienenlehrstand im Frühling
Im
Lehrbienenstand selbst gewähren große Glasvitrinen einen
Einblick in das Innenleben eines Bienenstocks. Der Zuschauerraum
bietet ausreichend Platz, um von dort geschützt vor möglichen
Angriffen beunruhigter Bienen den Imker bei seiner Arbeit zu
beobachten und seinen Erläuterungen zu lauschen.
Mit
dem Bienenstand wendet sich der
Kreislehrgarten insbesondere an Kindergärten und
Schulen, die nach entsprechender Vorbereitung und Information
"vor Ort" die Geschichte der Bienenzucht vermittelt
bekommen. Der Bienenstand ist aber ein lehrreiches und prägendes
Erlebnis für Groß und Klein.
Die
Kreisverwaltung möchte mit der Errichtung dieses Bienenstandes
auch auf die besondere Bedeutung aufmerksam machen, die die
Bienen für die Erhaltung unserer natürlichen
Lebensumwelt und das Gleichgewicht in der Natur haben.
Die Fachwelt ist der Auffassung, dass es heute entschieden zu
wenig Bienen in unserer Landschaft gibt.
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Bild 35 - Bienenkörbe
Bild 37 - Alles voll im Einsatz für Obst, Früchte und Honig
Bild 38 - Bienenlehrstand im Sommer
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Garten-Erlebnis-Pfad
Informationen
kann man sich besser merken, wenn man sie selbst erarbeitet,
ersehen, ertastet, erfühlt, errochen - eben erlebt - hat. Und
deshalb heißt dieser neue "Pfad" auch
Garten-Erlebnis-Pfad. So wird man im Kräutergarten angeregt,
die Pflanzen zu erfühlen, zu beriechen und dabei zu erraten,
was das wohl für ein Pflänzchen ist. Oder wollten Sie schon
immer wissen, wie es in einem Vogelnistkasten aussieht?
Besonders für Kinder gibt es den Gartenteil mit den "Lebendigen Bauwerken". Hier können sich die Kleinen ein wenig austoben, während die Eltern sich nebenan über Kompost informieren können.
Tipps zum Erbauen eigener Bauwerke findet
man übrigens im neu erschienenen Begleitheft zum
Garten-Erlebnis-Pfad.
Auch
die Füße als Überträger von Sinneseindrücken wurden nicht
vergessen. Wer möchte, kann barfuss tastend einen Weg erkunden.
Für die, die sich trauen, ein tolles Gefühl. Für die anderen
ist der Tast-Weg ein schöner Anblick und vielleicht ein Tipp
zur Weggestaltung im Garten.
Mehr über den Garten-Erlebnis-Pfad
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Bild 39 - Der Tast-Weg (Ausschnitt)
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Fortsetzung folgt
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| Quellennachweis: | |
| Auszüge aus: | |
| - Verschiedenen Faltblättern des Kreislehrgartens | |
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www.kreis-steinfurt.de
(Kreislehrgarten) mit freundl. Genehmigung durch Herrn Krohme
(KLG) |
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www.steinfurt-touristik.de/de/traumhochzeit/index.html |
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- www.classic-garden-elements.de/besichtigung.htm
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Text
zusammengestellt,
überarbeitet und ergänzt: Willi Tebben Fotos: Klaus Krohme (Bild 30, 32 - 34); Willi Tebben (Bild 31, 35 - 39)
Unser besonderer Dank geht an Herrn Klaus Krohme, der uns mit den vielen Fotos, Informationen sowie Genehmigungen zur Veröffentlichung unterstützt hat. Ohne seine Hilfe wäre der Bericht in dieser Form nicht möglich gewesen. |
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Besuchen
Sie zu diesem Thema doch auch mal die Internet-Seiten des
Kreislehrgartens unter www.kreis-steinfurt.de ► Tourismus/Kultur ► Sehenswert ► Kreislehrgarten |
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In unseren Fotogalerien finden Sie ebenfalls Bilder vom
Kreislehrgarten Steinfurt.
Bitte
hier klicken
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