Schnee-Chaos in Steinfurt (und Umgebung!)

 

Burgsteinfurt am Freitag, den 25.11.05

 

Nachdem man an den Netzschwankungen im Laufe des Nachmittags bereits erkennen konnte, dass sich was Besonderes anbahnt (die Glühlampen flackerten wie eine Kerze im Sturm), war es dann gegen 18:30 Uhr so weit: Steinfurt lag von einem Moment zum nächsten im Dunkeln. 

 

Was war passiert? 

 

Es hatte bereits den ganzen Tag über geschneit, so etwa 25 - 30 cm Neuschnee war schon gefallen.

 

Unsere süddeutschen Bundesbürger, besonders die im Alpenvorland oder in den Bergregionen, werden nun vielleicht ein wenig schmunzeln. Die kennen natürlich ganz andere Schneemengen. So ein bisschen Schnee und schon Chaos???

 

Wir hatten es hier aber nicht mit Pulverschnee, sondern mit einem extrem schweren und nassen Schnee zu tun, der überall festpappte und vereiste. Die Bäume, aber leider auch die Überlandleitungen wurden dadurch über Gebühr belastet. 

 

Die Bäume warfen die zu schwer gewordenen Äste einfach ab oder kippten ganz um. Und unsere Überlandleitungen? Die Leitungen wurden durch den Eispanzer immer dicker und schwerer und hingen immer tiefer durch. Dazu kam dann noch ein Eisregen sowie Sturm in Böen bis Orkanstärke. Nun gerieten die überschweren Leitungen ins Schwingen, bis irgendwas nachgab. Im Münsterland waren das die Gittermasten. 

 

Da es in unserer digitalen Welt in Sachen elektrischer Energieversorgung nur 2 Zustände gibt, nämlich Strom oder kein Strom, entschied sich die Natur für kein Strom und so hatte die Region um Steinfurt einen klassischen Blackout oder anders ausgedrückt, wie Schiffselektriker dieses Phänomen bezeichnen: das berühmt/berüchtigte "Schwarze Licht". 

Bild 1 - ein idyllischer Wintertag im Kreislehrgarten

Bild 2 - Schluss mit Idylle, ab hier wird es lebensgefährlich

 

Nun ja, was macht man in so einem Fall? Man kramt sich ein paar Kerzen raus, zaubert damit eine möglichst gemütliche und romantische Atmosphäre und wartet drauf, dass man wieder das elektrische Licht der Welt erblickt. Frau, Kinder und Nachbarn wurden damit vertröstet, dass es ja nicht lange dauern kann, hatte ich doch in meiner Ausbildung als Elektriker gelernt, dass die Bundesrepublik Deutschland ein sehr gut vermaschtes Verbundnetz mit unterschiedlichsten Kraftwerken besitzt, wo man defekte Stromleitungen und -einrichtungen durch Umschaltungen umgehen kann, so dass es zu keinem längeren Zusammenbruch des Stromnetzes kommt. Außerdem, wofür haben wir die vielen Windkraftwerke vor der Haustür? 

 

Ich möchte es kurz machen:

 

Diese Wetterlage war ein außergewöhnliches Naturereignis. Und dagegen kamen auch die kühnsten Berechnungen über Materialbelastungen sowie die bisherigen Erfahrungen mit Überlandleitungsstrecken nicht an. Die Gittermasten knickten durch das Gewicht der Leitungen reihenweise wie Streichhölzer um, in einigen Fällen mussten auch die Leitungen gekappt werden, z.B. wo sie auf Straßen gefallen waren und somit jeden Verkehr blockierten. Ganze Regionen im Münsterland waren betroffen. Es blieb bei "kein Strom" mit allen dazu gehörigen Folgen. 

Wie sagte mein Nachbar - wir trafen uns beim stündlichen Schneeschippen und dazugehörigem Erfahrungsaustausch, denn es schneite natürlich weiter - "Es mag ja ganz schön romantisch beim Kerzenlicht sein, aber ich habe Hunger". Nun, man sollte an solchen Tagen auch nicht das Essen auf den späteren Abend verlegen. Liegt nur schwer im Magen oder fällt wie gegeben wegen Strommangel aus.

 

Bild 3 - Hier fließt garantiert kein Strom mehr!

 

So langsam setzte sich jedoch die Erkenntnis im Hinterkopf fest, dass ohne Strom eigentlich gar nichts geht. Keine Heizung, kein Licht, kein Fernsehen oder heimische Stereoanlage, die volle Kühltruhe war auch nur noch eine Truhe ohne Kühlung, Lesen war ebenfalls nicht mehr drin. Die Batterien in der Taschenlampe waren natürlich auch leer, und wir hatten doch irgendwo noch mehr Kerzen?

 

Außerdem hatten fast alle Geschäfte sofort den Verkauf eingestellt, denn es war stockdunkel und die Kassen und Scanner taten es Dank der fortschrittlichen Elektronik auch nicht mehr. Immer häufiger hörte man jetzt die Frage: "Watt nu?". 


Das ist übrigens der gleichlautende Text der kürzesten Regierungserklärung aller Zeiten. Da wusste man auch keine Lösung für die anstehenden Probleme. 

Die unverbesserlichen Optimisten gewannen allerdings auch diesen dramatischen Umständen noch eine positive Seite ab, denn das Wohnzimmer wie auch der Rest der Wohnung hatte mittlerweile etwa das gleiche Klima wie die optimale Trinktemperatur des wohltemperierten Bieres und ersparte somit den lästigen Gang zum Kühlschrank. (Das Teil wurde im Lauf der Zeit sowieso wohl der wärmste Ort im Haus, genau wie die übrigen Gefriereinrichtungen).

 

Im Lauf des Abends wurde es daher manchem dann auch egal, wie warm oder wie kalt die Umgebung war. 

 

Erinnerungen wurden wach an längst vergangene und in Vergessenheit geratene Zeiten.

 

Ich gehöre z.B. der Generation an, die noch "live" die wunderschönen Eisblumen an den Fenstern erleben durfte und morgens beim Aufwachen erstaunt feststellte, dass die Bettdecke von der eigenen Atemluft steif gefroren war.

 

Ja, und dann war da noch was. Man entdeckte, dass man gemeinsam schneller warm wird als allein, Kuscheln war plötzlich wieder "in". Der eine oder die andere wird sich aber nun vielleicht die Frage stellen: Kann man in etwa 9 Monaten für die eventuellen "Spätfolgen" des Blackouts eine Alimentation vom zuständigen Energieversorgungsunternehmen fordern? Ist doch schließlich auch so was wie höhere Gewalt, oder?


Auch die Nachbarschaft wurde durch die dramatische Situation gestärkt. Wer eine Kochgelegenheit besaß, die unabhängig vom Strom funktionierte, versorgte die anderen mit heißem Wasser oder machte Suppe warm, denn etwas Warmes braucht der Mensch. 


Wer einen Kachelofen oder einen Kamin sein eigen nannte, scharte durchgefrorene Nachbarn um sich.

 

Man bewegte sich auch wieder gemeinsam in der frischen Luft nach dem Motto: besser draußen warmlaufen als in der kalten Bude erfrieren. Die Natur sah ja auch zu prächtig aus. Diesen Anblick hat man in unserer Umgebung seit ewigen Zeiten nicht mehr erlebt. 

 

Bild 4 - Denkt man an Schnee, stellt man sich solche Bilder vor, diesmal sah die Realität in der Umgebung aber leider etwas anders aus

Nach Einbruch der Dämmerung fiel der Blick aus dem Fenster auf die höhnisch blinkenden Warnlichter der Windräder in der näheren Umgebung, die uns signalisierten: Ätsch, wir haben Strom für unsere Lampen und Ihr nicht! 


Prompt stellte sich die Frage: wo bleibt eigentlich der von den Windkraftwerken erzeugte Strom? Oder sind das zur Zeit nur große Ventilatoren, die seit dem Regierungswechsel in NRW und dem Dienstantritt der Großen Koalition für frischen Wind in den Amtsstuben sorgen sollen? Und apropos Große Koalition - in Ermangelung von TV und Radio -denn wer hatte schon noch batteriebetriebene Geräte- kamen die ersten Gerüchte auf, dass die Stromabschaltung eine der ersten Sparmaßnahmen der Politik zur Haushaltssanierung sei. Dem konnten wir uns aber nicht so ganz anschließen, denn das ginge dann ja doch wohl zu weit.


Nun, kehren wir aber wieder zum Ernst der Lage zurück. Mittlerweile war Katastrophenalarm ausgelöst worden. Das haben wir aber aus Mangel an geeigneten Empfangsgeräten gar nicht mitbekommen, denn wir hatten ja nach wie vor keinen Strom und das war für uns Katastrophe genug.

 

Aber natürlich sickerte nach und nach durch, dass der öffentliche Nahverkehr weitgehend zusammengebrochen war, dass endlose Staus auf den Straßen entstanden waren, z.T. auf Grund der lebensgefährlichen Situationen an den Überlandleitungen.

 

Außerdem standen mittlerweile die Familien mit Kleinkindern sowie die pflege- und hilfsbedürftigen Senioren vor fast unlösbaren Problemen. Natürlich versuchten Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen zu helfen, wo zu helfen war. Tausende Leute waren im Einsatz. Heißwasser und warmes Essen war z.B. bei der Feuerwehr zu bekommen, die Frage für viele war aber, wie dahin kommen.

 

Und die Wohnungen kühlten immer mehr aus. Sprechen konnte man zeitweise nur noch mit seinem eigenen Telefon, das Telefonnetz war nicht mehr erreichbar. Sogar das Handy meldete: Dienst nicht verfügbar.

 

 Besonders schlimm wurde die Lage für die Landwirte. Kein Licht, keine Wärme mehr im Stall, automatische Fütterungsanlagen standen still, und die Kühe mussten gemolken werden, sonst würde es für die lebensgefährlich! Natürlich funktionierten auch die Melkanlagen nicht, und von Hand zu melken war aussichtslos. Das war bei der Menge Kühe nicht zu schaffen, außerdem waren die schon unruhig genug. 

 

 

Bild 5 - Das war einmal ein Gittermast

 

Natürlich wussten wir, dass die Techniker bei der Behebung der vielen Störungen im Stromnetz der Region Unmögliches möglich gemacht und dabei manches Wunder vollbracht hatten, als in Burgsteinfurt nach etwa fünfunddreißig Stunden am Sonntag Morgen gegen 05:30 Uhr die Lichter wieder angingen.

 

Aber zu diesem Zeitpunkt war uns noch nicht das wahre Ausmaß der Katastrophe bewusst und wie knapp wir an einer noch größeren vorbeigeschrammt waren. Das erfuhren wir erst über Sondersendungen im TV. 


Man hatte aus dem gesamten Bundesgebiet Techniker und Material zusammengeholt, um durch provisorische Leitungsverlegung und Kreuz- und Knobelschaltungen eine Stromversorgung überhaupt wieder herstellen zu können. Orte, die man nicht mal damit erreichen konnte, wie z.B. Ochtrup oder Horstmar, bekamen so viel Notstromaggregate wie möglich, um wenigstens erst mal eine Grundversorgung hin zu bekommen.

 

Auch die Stadt Vreden war am Sonntag Nachmittag noch nicht wieder angeschlossen, und niemand konnte zu dem Zeitpunkt sagen, ob das in absehbarer Zeit überhaupt gelingt. Es wurde alles Menschenmögliche rund um die Uhr getan, um eine Vollversorgung mit Strom wieder herzustellen. 


Etwa 250.000 Menschen waren von diesem Notstand betroffen, am Sonntag, dem 27.11.05, waren gegen Abend immer noch über 120.000 Menschen in 20 Kommunen ohne Strom. Rund 400 Techniker und Mitarbeiter des Energieversorgungsunternehmens RWE arbeiten mit Hochdruck daran, die Leitungen zu reparieren. Ihnen gilt unser besonderer Dank.


Ohne ihren unermüdlichen Einsatz wären zu diesem Zeitpunkt noch erheblich mehr betroffen gewesen. Natürlich dürfen auch die vielen tausend Helfer von Feuerwehr, THW, DRK, MHD und den vielen weiteren Hilfsorganisationen und -einrichtungen nicht unerwähnt bleiben. Ihrem selbstlosen Einsatz ist es ebenfalls zu verdanken, dass alles so reibungslos und ohne weitere größere Probleme für die Betroffenen nach wie vor über die Bühne geht. Auch ihnen ein ganz herzliches Dankeschön. 

 

Bild 6 - Das war's

Bild 7 - Eine demütige Verbeugung vor den Naturgewalten?

Trotz der vielen großen und kleinen Erfolge war ein Ende der Katastrophe noch nicht in Sicht. Montag Mittag gegen 12 Uhr wurde die Stromversorgung für Steinfurt, Laer und Horstmar erneut lahmgelegt. Mehrere neue Strommasten waren geborsten.

 

Im Lauf des Nachmittags kam es noch schlimmer. Ein Hochspannungsmast in einem Wohngebiet des Horstmarer Ortsteils Leer drohte umzustürzen und weitere Masten in einer Kettenreaktion mitzureißen. Die 100 kV-Leitung wurde sofort abgeschaltet und man entschied, etwa 500 gefährdete Bewohner des Gebiets sofort zu evakuieren. Man arbeitete fieberhaft daran, die ausgefallene Stromversorgung wieder her zu stellen, was dann auch im Laufe der Nachtstunden mehr oder weniger gelang. Erschwerend kam noch hinzu, das ständig weitere Komplikationen wie neue völlig vereiste Leitungen auftraten. 


Mittlerweile wurden aus dem gesamten Bundesgebiet  Notstromaggregate angeliefert, so dass immer mehr abgelegene Bereiche und Bauernhöfe mit Strom versorgt werden konnten. Auch die Bundeswehr stellte Aggregate zur Verfügung und übernahm die komplette Versorgung mit Dieselöl, denn ohne diesen besonderen „Saft“ läuft schließlich auch nichts. 

Bild 8 - Techniker verbinden noch intakte Bereiche mit provisorischen Leitungen

 

Wir wollen uns aber nichts vormachen: Auch weiterhin kann alles mögliche passieren, der gesamte betroffene Bereich wird bisher nur über provisorischen Einrichtungen und Leitungen mit Strom versorgt, manche Notstromaggregate werden sogar durch unvernünftigen Stromverbrauch überlastet. Das wird sich aber nun hoffentlich richten.

 

Ja, und dann wird die große Frage kommen, wie und wann man den regulären und sicheren Betrieb der Stromleitungen wieder aufnehmen kann und welche Lehren man aus diesem winterlichen Chaos ziehen sollte.

 

Dieser Vorgang ist bisher einmalig in unserer hochtechnisierten Bundesrepublik, und man hatte sich nicht mal in den kühnsten Träumen vorstellen können, dass hier das gleiche passieren könnte wie vor einiger Zeit in den USA und Italien.

 

Man war sich mal wieder zu sicher, und wie schnell so was gehen kann: siehe Münsterland am 25.11. 2005, in den späten Nachmittagsstunden.

Bild 9 - Das Titelbild der Münsterschen Zeitung vom Montag, den 28.11.05 (Foto: Ueberfeld)

Noch Fragen?

Der durch die Stromausfälle verursachte Schaden wird immens sein, von den Kosten für die aufwändigen Reparaturarbeiten für das Stromnetz ganz zu schweigen. Die Kosten lassen sich noch gar nicht überblicken. 


Etwas Positives hat die ganze Geschichte aber doch: die Katastrophen-Einsatzleitung hat bewiesen, dass sie auch mit einem völlig überraschendem Chaos fertig wird, die Hilfsorganisationen hatten jederzeit die Lage im Griff, die Münsterländer blieben gelassen und halfen sich gegenseitig und völlig selbstlos, und die Nachbarschaften zeigten, dass sie wirkliche Nachbarn waren.

 

Natürlich lagen irgendwann die Nerven auch mal etwas blanker, aber sitzen Sie mal mehrere Tage im Dunkeln in der eiskalten Wohnung, ohne zu wissen, wie Sie Ihrem Kleinkind oder Ihren pflege- und hilfsbedürftigen Senioren eine dringend notwendige warme Mahlzeit bereiten können.

 

Natürlich halfen die Hilfsorganisationen unermüdlich, aber sie mussten erst mal wissen wo, und das ist nicht ganz einfach ohne funktionierende Telekommunikationseinrichtungen. Und wer hat schon eine batteriebetriebene Funkstation zu Hause. 

Bild 10 - Ein waschechter Ostfriese findet immer eine Möglichkeit

für seine Tasse Tee. Hier klappte es mit Hilfe eines spiritusbetriebenen "Heißen Steins". Funktionierte zu unserem Erstaunen tatsächlich. Ohne Stein geht es etwas schneller, mit kann man aber gleichzeitig aufgetaute Brötchen aufbacken oder Fleisch grillen. Anschließend gut geeignet zum Wärmen der Hände oder Füße.

 


Text: Willi Tebben

Bilder: Willi Tebben: Bilder 1, 2, 4 und 10; WDR, Sendung Aktuelle Stunde am 27.11.05: Bilder 3, 5 - 8; Münstersche Zeitung 28.11.05 Bild 9



Wichtige Informationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz
und Katastrophenhilfe
finden Sie in unseren Downloadbereich

 

Zum zweiten Jahrestag
der Schneekatastrophe  im Münsterland

Es ist raus. Das Buch ‚Schneechaos im Münsterland in Bildern und Berichten’, gerade erschienen, pünktlich zum zweiten Jahrestag der Schneekatastrophe im Münsterland. Es ist wieder November und man erinnert sich.

Im Buch berichten Zeitzeugen hautnah vom Schneegeschehen ohne Strom, in der Kälte mit Erschrecken, mit Humor und mancher sogar von kreativem inneren Erleben. Und natürlich Manöverkritik.

Zu lesen gibt es 50 Erlebnisse der Bevölkerung rund um die Schneekatastrophe, eine Chronik der Ereignisse und eine Schlussfolgerung des Ganzen, ein Fazit, das auch Mut macht, das ermuntert zum Erinnern, zum Erzählen. Und ein Bildteil.

Tun Sie es in diesem Jahr, am Jahrestag: erzählen, Bilder angucken, erinnern, Schwächen aufdecken, Stärken sehen und das Elixier des Ganzen: Wir sind chaoserprobt.

Hält man das Buch in der Hand, erinnert es an ein Schulbuch. Und trotzdem oder gerade darum lesenswert, auf jeden Fall bietet es guten Gesprächsstoff für lange Winterabende.

Text: U. Kreienkamp

‚Schneechaos im Münsterland’ Christiane Cantauw und Johannes Loy (Hg )

Verlag Aschendorff ISBN 978-3-402-12735-3



Zum Seitenanfang

Home     Impressum     Statistik