Westfälische Spezialitäten im Raum Steinfurt
 

Kürbissuppe à la Gisela

 

 

 

1 kg

150 g

ca. 150 g

100 g

500 g

75 g

1 Würfel

1 Liter

Zutaten :

 

 Kürbis

 Sellerie

 Möhren

 Porree

 Kartoffeln

 Schinkenwürfel (möglichst fettarm)

 Klare Gemüsebrühe (z.B. von Cenovis)

 Wasser
 Salz
 Pfeffer
 Majoran (nicht zu sparsam!)
 
 
 
 
Die Mengenangaben sind je nach 
Geschmack und Personenzahl 
natürlich variabel!
 
 
     

 

Zubereitung:
 
Kürbis, Sellerie, Möhren und Kartoffeln würfeln,
Sellerie klein schneiden
 
Kartoffeln, Sellerie und Möhren in der Klaren Gemüsebrühe und dem Wasser fast gar 
kochen. Nur wenn der Kürbis noch sehr hart ist, sollte der auch gleich mitgekocht werden. 
Ansonsten wird der Kürbis erst später hinzugefügt.
 
Porree wird separat gedünstet, z.B. in der Mikrowelle, kommt aber erst kurz vor dem 
Servieren in die Suppe. 
 
Spätestens wenn Kartoffeln, Sellerie und Möhren etwa halb gar sind, kommt auch der Kürbis 
hinzu und das Ganze wird auf kleiner Flamme (oder auf kleiner Stufe) gar geköchelt.
 
Nun das Ganze zu einer sämigen Konsistenz pürieren, anschließend den gedünsteten Porree 
und die Schinkenwürfel in die heiße Suppe geben und mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken. 
Dabei sollten Sie mit dem Majoran nicht zu geizig umgehen!
 
Und jetzt gibt es nur noch eins zu tun:
 
Auf den Teller damit, hübsch für's Auge verzieren mit ein wenig Crème Fraiche und etwas Majoran 
und dann hinein mit der leckeren und preiswerten Köstlichkeit.
 
 
Guten Appetit
 
 

Für diejenigen, die lieber Fotos sehen möchten statt endlosen Text, das Ganze noch mal bebildert:

 

Bild 1 - So etwa sieht ein Kürbis von innen aus (kleineres Exemplar).

Wir sind schließlich nur ein 2-Personen-Haushalt.

Bild 2 - Das Innenleben schön sauber ausschälen!

Bild 3 - Fast fertig

Bild 4 - Die Grundlage für viele weitere Suppen, wenn man diese

Kerne im nächsten Frühjahr in den Komposthaufen legt, aber auch

sehr gesund und lecker, wenn man sie im Backofen leicht röstet.

Bild 5 - Hier die wichtigsten Zutaten im Überblick:

1: Kürbis; 2 Kartoffeln; 4: Sellerie, 5: Möhren; 6: Porree;

8: Schinkenwürfel  - alles klein gewürfelt bzw. geschnitten.

7: Klare Gemüsebrühe und 3: Wasser ergibt die notwendige

Flüssigkeit, soll doch schließlich eine Suppe werden.

Bild 6 - Das Ganze noch mal aus einer anderen Perspektive

wegen der besseren Übersicht. Auf diesem und dem nebenstehenden

Bild fehlen aus rechtlichen Gründen wegen eventueller Schleichwerbung die Gewürze! Der Vollständigkeit halber: es handelt sich dabei um Salz, Pfeffer und Majoran

Bild 7 - Kartoffeln, Sellerie und Möhren in der Klaren Gemüsebrühe

und dem Wasser etwa halb gar kochen.

Falls der Kürbis noch sehr hart ist, bitte Text oben beachten!

Bild 8 - Nun kommt auch der Kürbis hinzu und das Ganze wird

auf kleiner Flamme (oder auf kleiner Stufe) gar geköchelt.

Bild 9 - Suppe gar und Porree gedünstet

Bild 10 - Und nun wird erst mal schön sämig püriert

Bild 11 - Im Anschluss kommen der Porree und die Schinkenwürfel hinzu

und das Ganze wird nun mit Salz, Pfeffer und Majoran abgeschmeckt

Bild 12 - Fertig! Hier ist deutlich der nicht mitpürierte Porree

und auch der Majoran in der Suppe zu sehen.

Bild 13 - Das köstlich duftende Süppchen befindet sich nun im Teller und wartet eigentlich auf die krönende Garnierung.

 

Hätte ich ja auch liebend gerne mal fotografiert! Aber seit wir dieses Rezept verwenden, ist es mir noch nie gelungen, das da drauf zu kriegen. Wann immer wenn die Suppe auf den Tisch kommt, ist sie weg. Einfach aufgefuttert. Ohne Garnierung. Einfach so.

Wer kann schon abwarten, wenn so was Leckeres vor einem steht. Ich mit Sicherheit gar nicht! Und das, obwohl ich mein Leben lang erfolgreich den Genuss von Kürbis abgelehnt habe. "Bah, pfui Teufel!" war noch der stubenreinste Kommentar von mir zu solchen Anlässen.

Heute würde ich allerdings sagen: "Asche auf mein Haupt für so ein Vorurteil!" und kann überhaupt nicht genug davon kriegen. - Anm. d. Autors

Bild 14 - Portionen zum Einfrieren, aber noch heiß und

vor dem Pürieren

Darum auch gleich noch ein heißer Tipp aus unserem Stenvorde-Kochstudio:

 

Kürbisse sind leider nur saisonbedingt zu bekommen und geben in der Regel wesentlich mehr Portionen Fruchtfleisch her als oben beschrieben. Daher ist es bei uns üblich, den gesamten Kürbis in einem Rutsch zu verarbeiten.

 

Alles, was wir nicht für unsere Suppe benötigen, wird ebenfalls gewürfelt, gar gekocht (Vorsicht, geht ziemlich schnell!), püriert und dann portionsweise eingefroren.

 

Die anderen Zutaten gibt es das ganze Jahr über.

 

Der Winter ist zwar lang, hat für uns aber seine Schrecken verloren.

Wir haben die Sonne auch in der dunklen Jahreszeit auf dem Tisch (s. o., zugegebenermaßen nur ganz kurz, aber um so leckerer!)

 

Wir wünschen einen guten Appetit!

 


Rezept: Gisela Tebben

Text und Fotos: Willi Tebben


 

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