Heimathaus Hovesaat in Rheine
 

Die Premiere: Großer Künstlermarkt am 02. September 2007 von 10 Uhr bis 18 Uhr in der Hofanlage von 1490
 

Etwa 30 Ausstellerinnen und Aussteller haben ihre Teilnahme an diesen Markt zugesagt. Es wird also an diesem Tag für jeden Interessierten, aber auch den spontanen Besuchern eine Menge geboten an den Ständen rund um das alterwürdige Heimathaus Hovesaat. Nicht nur das Auge, auch alle anderen Sinne werden begeistert sein!  Kaffee und Kuchen satt, das alte Backhaus aus dem 17./18. Jahrhundert ist in Betrieb und sorgt für saftigen Butterkuchen usw. Und wer mehr über die wunderschönen Werke der Künstlerinnen und Künstler, Handwerker und anderen Spezialisten erfahren möchte: hier werden Sie viele wertvolle Tipps für Ihre aktive Freizeitgestaltung bekommen. Auch bisher noch kahle Wände in Ihrer Wohnung gehören somit vielleicht in Kürze der Vergangenheit an. Am Besten, Sie schauen sich das Ganze einfach mal an am Sonntag, den 02. September 2007 in der Zeit von 10 - 18 Uhr.

Bild 1 - Anfahrtsskizze zum Heimathaus Hovesaat

Natürlich kennen die Rheinenser ihr schönes Heimathaus Hovesaat am nördlichen Rand der Stadt Rheine und wissen auch, wie man da hin kommt.

Etwas schwieriger wird es für Auswärtige, daher finden Sie links unsere Anfahrtsskizze bzw. in den folgenden Zeilen die dazu gehörige Beschreibung.

Wenn Sie über die B70 aus Richtung Neuenkirchen anreisen, fahren Sie bis zur Ampelanlage unmittelbar an die A30-Anschlussstelle Rheine Nord. Hier aber bitte nicht die Auffahrt zur Autobahn ansteuern sondern nach rechts den Venhauser Damm ansteuern. Gut einen Kilometer südlich befindet sich das Heimathaus. Sie fahren am Gewerbe- und Industriegebiet entlang (das sehen Sie auf der linken Seite in Fahrtrichtung), bis das Autohaus Opel- Schiermeier links vor Ihnen auftaucht.

Und jetzt Achtung! Sie befinden sich nun unmittelbar vor einer Straßenkreuzung, an der Sie nach rechts in einen kleinen Weg, dem Hengemühlweg, abbiegen müssen. An dieser Einfahrt ist zwar auch der Wegweiser zum Heimathaus Hovesaat aufgestellt, lässt sich aber leider erst im letzten Moment erkennen. Sie sind schneller dran vorbei, als Sie denken.

Sie können sich aber auch an den Straßeneinmündungen auf Ihrer rechten Seite in Fahrtrichtung orientieren. Sie müssen dann an der dritten Abzweigung nach rechts, wobei zu beachten ist, dass zwischen der 2. und 3. Kreuzung nur eine ganz kurze Entfernung zurückgelegt wird.

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Kommen Sie aus Richtung Innenstadt Rheine, so befahren Sie zunächst den Lingener Damm, der schließlich in den Venhauser Damm übergeht. Nachdem Sie das Klärwerk passiert haben, sehen Sie rechts vor sich das Autohaus Opel-Schiermeier. Kurz vor dem Autohaus biegen Sie nun in den Hengemühlweg nach links ein.

Parkplätze für Kraftfahrzeuge und Fahrräder sind genügend vorhanden, also steht Ihrem Besuch eigentlich nichts mehr im Wege. Es sind übrigens wesentlich mehr Parkplätze eingerichtet als auf dem Übersichtsplan unten (Bild 2) angegeben!

Bild 2 - Die Hofanlage Heimathaus Hovesaat in Rheine zum Einstimmen, was Sie hier außer dem Künstlermarkt sonst noch erwartet

 

Dieser Bericht wird in den nächsten Tagen noch sehr umfangreich erweitert, vorab möchten wir Ihnen aber schon mal die wichtigsten historischen Daten der Hofanlage kundtun.

Bild 3 - Seitenansicht des Heimathauses mit Saal und Tenne

Heimathaus Hovesaat:

- von 1490 bis 1803 als Gut Oberkrafeld im Besitz der Bentlager Kreuzherren und zugehörig zum Kloster Bentlage

- von 1803 bis 1978 im Besitz des Herzoglichen Hauses Looz-Corswarem und dessen Erben

- seit 1978 im Besitz der Stadt Rheine

- 1986 verlässt der letzte Pächter Hermann Wiggering den Hof und die Anlage wird an den Heimatverein Rheine 1877 e.V. verpachtet

- mit Unterstützung der Stadt Rheine und hohem ehrenamtlichen Engagement der Volkstanzgruppe im Heimathaus Rheine wird die Hofanlage restauriert und ihrer neuen Nutzung zugeführt.


 

Saal und Tenne:

- Kernstück des Heimathauses für Veranstaltungen vieler Art


- max. 120 Sitzplätze an Tischen


- ehemals Kuh- und Schweinestall sowie Dreschplatz.

Bild 4 - Heimathaus - Eingang zum Saal/Tenne

Bild 5 - Museum für historische Imkerei

Museum hist. Imkerei:

- Gebäudenutzung bis 1986 als Schweinestall

- restauriert in den Jahren 2000 bis 2001

- die Sammlung zur historischen Imkerei des Kreisimkervereins Steinfurt, die bis dahin im Falkenhof der Stadt Rheine ausgestellt war, zieht im Jahr 2001 in dieses Gebäude ein.

 

Lehr-Bienenstand:

- Gebäude ehemals Brücken-Zollhaus an der Nepomukbrücke in Rheine

- Umsetzung und Restaurierung von 1999 bis 2000

- der Imkerverein Rheine und Umgebung unterhält hier seit 2001 einen Lehr-Bienenstand mit Ausrüstungen der modernen Imkerei

- ergänzt wird der Stand durch nebenstehende Bienenvölker in unterschiedlichen Beuten.

Bild 6 - Lehr-Bienenstand

Bild 7 - ... und hier leben die Bienenvölker

Bild 8 - Natürlich ist die Anlage auch bewohnt

Bild 9 - Das historische Backhaus

Backhaus:

- dieses Gebäude hat (soweit nachvollziehbar) immer an dieser Stelle gestanden und stammt etwa aus dem 17./18. Jahrhundert

- mit sehr hohem Aufwand in den Jahren 2000 bis 2001 restauriert

- Neueröffnung im Jahr 2001

- zahlreiche Backaktionen in jedem Jahr.
Grubenhaus:

- Nachbau eines historischen Grubenhauses aus dem Mittelalter und auch noch späterer Zeit

- hier errichtet im August 1999 im Rahmen einer Projektwoche durch Schüler einer Rheiner Realschule

- Gebäude diente früher der frostfreien Einlagerung von z.B. Kartoffeln und Obst.

Bild 10 - Grubenhaus

Bild 11 - Der Bildstock

Bildstock:

- historischer Bildstock am ehemaligen Hofzugang

- restauriert durch die Seniorengemeinschaft der Kirchengemeinde St. Ludgerus zu Rheine und eingeweiht im August 2000

- im Bildstock dargestellt eine Pieta aus Steinguss von Hubert Wiggering.
Übrigens, ich werde sehr ausführlich über diesen Künstlermarkt sowie über die Hofanlage berichten. Da ich den ganzen Tag über anwesend bin, werden garantiert jede Menge Fotos "geschossen", die natürlich auf Wunsch auch als digitale Bilder zur Verfügung gestellt werden. Sie finden die Fotos und die dazu gehörigen Infos einige Tage nach der Veranstaltung auf den folgenden Seiten.

Bleiben Sie dran, besuchen Sie den Künstlermarkt und sprechen Sie mich ruhig mal an. Wenn ich nicht gerade durch die Anlage sprinte und nach Fotomotiven Ausschau halte, finden Sie mich am Patchwork-Stand mitten auf dem Innenhof. - Anm. d. Autors

 

Bild 12 - So sieht die Anlage am Sonntag, den 09. September 2007

natürlich nicht aus. Dann herrscht hier das pralle Leben.

Also nix wie hin! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Fortsetzung folgt


Text: Willi Tebben

Text: Norbert Groppe (Leiter des Heimathauses Hovesaat)

Fotos: Willi Tebben (das fehlende Bild wird in den nächsten Tagen ergänzt!)

Anfahrtsskizze: Willi Tebben


 

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