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Horstmar-Leer • Das Erscheinungsbild des Ortsteiles Leer hat
sich in den letzten 50 Jahren gewaltig geändert. Davon
konnten sich die zahlreichen
Besucher der von der CDU Leer organisierten Ausstellung
„Leer im Wandel der Zeiten“ in der Grollenburg überzeugen.
„Nicht jede Veränderung war, wenn es um den Erscheinungsbild
des Ortes geht, sinnvoll“, konstatierte der Vorsitzende der
Leerer Ortsunion Ludger Hummert mit Blick auf die ehemaligen
Fachwerkhäuser, schmuckvollen Giebel oder Tennentüren an der
Dorfstraße. „Die Leute hatten einfach zuviel Geld und
renovierten ihre Häuser“ nannte er schmunzelnd als
Begründung.
Die
Themengebiete der Ausstellung waren Kirche, Dorfkern,
Bauernschaften, Handel und Gewerbe, Landwirtschaft,
Gastronomie und Vereine.
„Unser Ort und die Bauernschaften sind gewachsen und haben
sich verändert. Es gibt neue und junge Bürger in Leer, die
sollten und müssen auch wissen, wie es früher war. Das ist
auch Aufgabe der Politik und deshalb haben wir von der CDU
diese Ausstellung in der Grollenburg organisiert“,
begründete Hummert das Engagement.
Und
es gab in der Gegenüberstellung von alten und neuen
Ansichten – in schwarz-weißen Fotos festgehalten - viel zu
sehen und zu bestaunen. Die durch Josef Prinz, dem letzten
Bewohner der Grollenburg eröffnete Ausstellung wurde überaus
gut angenommen.
Ludger Hummert war stolz auf seine Mannschaft, die kräftig
vor und während der Ausstellung –auch mit Kaffee und Kuchen
– mithalfen.
Bürgermeister Robert Wenking stellte fest, dass mit den
ausgestellten Bildern der Eindruck von der Lebenswelt der
Menschen in Leer in einem
Zeitraffer dargestellt werde. Die Lebens- und Arbeitswelt
früherer Jahre sei weitaus enger verbunden gewesen als
heute, wo der Freizeitbereich
einen weitaus größeren Raum einnehme. Häufig zeigten die
Bilder der damaligen Zeit Menschen bei der Arbeit, heute
beim Feiern. |