Grollenburg Leer  - Ausstellung 2007

 

Leer im Wandel! - Alte und neue Ansichten

 

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Bild 1

Horstmar-Leer • Das Erscheinungsbild des Ortsteiles Leer hat sich in den letzten 50 Jahren gewaltig geändert. Davon konnten sich die zahlreichen Besucher der von der CDU Leer organisierten Ausstellung „Leer im Wandel der Zeiten“ in der Grollenburg überzeugen.

 

„Nicht jede Veränderung war, wenn es um den Erscheinungsbild des Ortes geht, sinnvoll“, konstatierte der Vorsitzende der Leerer Ortsunion Ludger Hummert mit Blick auf die ehemaligen Fachwerkhäuser, schmuckvollen Giebel oder Tennentüren an der Dorfstraße. „Die Leute hatten einfach zuviel Geld und renovierten ihre Häuser“ nannte er schmunzelnd als Begründung.

 

Die Themengebiete der Ausstellung waren Kirche, Dorfkern, Bauernschaften, Handel und Gewerbe, Landwirtschaft, Gastronomie und Vereine.

 

„Unser Ort und die Bauernschaften sind gewachsen und haben sich verändert. Es gibt neue und junge Bürger in Leer, die sollten und müssen auch wissen, wie es früher war. Das ist auch Aufgabe der Politik und deshalb haben wir von der CDU diese Ausstellung in der Grollenburg organisiert“, begründete Hummert das Engagement.

 

Und es gab in der Gegenüberstellung von alten und neuen Ansichten – in schwarz-weißen Fotos festgehalten - viel zu sehen und zu bestaunen. Die durch Josef Prinz, dem letzten Bewohner der Grollenburg eröffnete Ausstellung wurde überaus gut angenommen.


Ludger Hummert war stolz auf seine Mannschaft, die kräftig vor und während der Ausstellung –auch mit Kaffee und Kuchen – mithalfen.

 

Bürgermeister Robert Wenking stellte fest, dass mit den ausgestellten Bildern der Eindruck von der Lebenswelt der Menschen in Leer in einem
Zeitraffer dargestellt werde. Die Lebens- und Arbeitswelt früherer Jahre sei weitaus enger verbunden gewesen als heute, wo der Freizeitbereich
einen weitaus größeren Raum einnehme. Häufig zeigten die Bilder der damaligen Zeit Menschen bei der Arbeit, heute beim Feiern.

Bild 2 - Viele kamen, um die Entwicklung Leers in den Bildern einer Ausstellung zu sehen

Die Bilder in schwarz-weiß zeigten aber auch Menschen, die meistens älter wirkten als sie tatsächlich waren. Das hänge einerseits mit der oft schlichten schwarz-weißen Kleidung zusammen. Darüber hinaus sei es im Gegensatz zu heute eine Tugend gewesen, älter zu wirken.

 

Andreas Loos, Vorsitzender des Ortskulturringes Leer, konnte im Gebäude der Grollenburg den aktuellen Wandel des Ortskernes darstellen. Während vor einigen Jahren die Grollenburg noch eine Bauruine gewesen sei, man über das Pro und Contra einer Renovierung heftigst diskutiert habe, könne
man die Veränderungen unmittelbar wahrnehmen. Aus dem landwirtschaftlich genutzten Gebäude sei der zweite Kindergarten von Leer entstanden.
„Wer es damals nicht gesehen habe, kann es heute kaum glauben,“ so Andreas Loos.
 

Bild 3 - Der letzte Bewohner der Grollenburg, Josef Prinz, eröffnet die Ausstellung

 

Auch wir waren bei der Eröffnung der Ausstellung dabei und haben ein paar Eindrücke für Sie im Bild festgehalten. Begleiten Sie uns auf den folgenden Seiten bei unserem Rundgang durch die Räume der Grollenburg. Uns hat das hier Gezeigte so beeindruckt, dass wir im Anschluss an diesem Besuch ernsthaft die Planung begonnen haben, so etwas auch in der Stadt Steinfurt auf die Beine zu stellen.

 

Aber zunächst lassen Sie sich bitte einfach mal von uns in die Vergangenheit, aber auch in die Gegenwart des kleinen aber feinen Ortes Leer entführen - in die hochinteressante Ausstellung "Leer im Wandel! - Alte und neue Ansichten".

 

Dabei wünschen wir Ihnen nun viel Spaß und hoffentlich auch ein paar angenehme und gute Erinnerungen!

Bild 4 - Josef Prinz bei der Eröffnung

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Bild 8

Bild 9

 

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Text: Franz Neugebauer

Text: Willi Tebben

Flyer Bild 1: CDU-Dorfpartei Leer

Fotos: Franz Neugebauer (Bild 2 und 3); Willi Tebben (Bild 4 - 9)


 

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