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Das Schulgebäude
Gymnasium Arnoldinum 1860 bis 1967
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Die „Hohe Schule“ von 1588 bis 1799 |
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Seit der Gründung des Gymnasium Arnoldinum illustre im Jahre
1588 wurden zahlreiche Abhandlungen und Denkschriften zur
Geschichte der Schule, seiner Professoren und Lehrer sowie
bekannter Schüler verfasst. Dabei wurde – wenn auch nur mehr
nebenbei – auch die „Hohe Schule“ als Gebäude mit in die
Betrachtungen einbezogen. Nach über 200 Jahren wechselvoller
Geschichte, musste das Arnoldinum 1799 seine Aufgaben als
Gymnasium beenden. Erst 1850 konnte die Wiederbegründung
betrieben werden, die 1853 feierlich begangen wurde. Doch schon
sehr bald erwies sich das alte Gebäude Hohe Schule in
Burgsteinfurt als zu klein, um den gewachsenen Ansprüchen eines
Gymnasiums zu genügen. Nachdem Erweiterungsbauten nicht
durchführbar waren, wurde der Neubau des Gymnasiums an der
Wasserstraße beschlossen.
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Neubau des Arnoldinums an der Wasserstraße
Nach den Plänen eines Geheimen Baurats Lincke aus Berlin
entstand 1859 bis 1860 das neue Schulgebäude aus roten
Ziegelsteinen. Die Turnhalle am Rande des Schulhofs wurde 1875
errichtet. In den Jahren 1878/79 erfolgte die Erweiterung um
einen zweiten Flügel mit weiteren Klassenräumen, insbesondere
aber der großen repräsentativen Aula.
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Das moderne Arnoldinum am Pagenstecherweg
Als das Schulgebäude abermals zu klein wurde und teilweise auch
statische Probleme bekam, musste wieder neu gebaut werden. Am
Pagenstecherweg in Burgsteinfurt entstand 1967/68 ein moderner
Neubau, der nach mehreren Erweiterungsbauten heute um 1.300
Schülerinnen und Schülern ausreichenden Schulraum bietet.
Außerdem verfügt diese Schule über eine Sporthalle und einen
eigenen Sportplatz. Das bisherige Gebäude in der Stadtmitte
wurde 1978 abgebrochen.
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Beschreibung des Gebäudes an der Wasserstraße
Diese Schrift soll über die alte „Pennale“ in der
Burgsteinfurter Innenstadt berichten, die fast 110 Jahre das
zentrale Gymnasium im Kreis Steinfurt war. Dabei soll keine
weitere Fortschreibung der Geschichte des Arnoldinums erfolgen,
sondern ausschließlich das Schulgebäude als solches beschrieben
werden, damit auch dieser – auch aus der Sicht eines ehemaligen
Schülers – durchaus beachtliche Teil einer Schuldarstellung,
nicht in Vergessenheit gerät,
Der Abbruch des Gebäudes 1978 wäre heute als Baudenkmal nicht
mehr möglich. Leider gibt es offenbar kaum Fotos vom Inneren des
Gymnasiums. Wer sich aber ein Bild der „Pennale“. wie die Schule
damals allgemein genannt wurde, machen möchte, sollte sich noch
einmal den Film „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann
ansehen. Das in dem Film gezeigte Gymnasium könnte eine Kopie
des Arnoldinums zu der Zeit sein, als der Verfasser dieser
Schrift nach den Osterferien 1939 als Sextaner Arnoldiner wurde.
Aus persönlichen Erinnerungen und an Hand alter Baupläne kann
dieses alte Schulgebäude beschrieben werden.
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Bild 1 - Das Gymnasium illustre Arnoldinum |
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Der Schulhof
Der Zugang zum Gymnasium erfolgte über den Schulhof von der
Wasserstraße. Zur Straße war der Hof durch einen hohen Zaun und
ein großes schmiedeeisernes Tor abgegrenzt, im Übrigen durch die
Turnhalle und die ringsum stehenden Häuser der Innenstadt. Vom
Tor führte ein mit Grauwacke gepflasterter Mittelweg quer über
den Schulhof auf die große Freitreppe des Schulgebäudes zu.
Ursprünglich lag der Eingang mit den schweren eichenen
Flügeltüren genau mittig. Erst als der linke Flügel 1879 das
Gebäude über eine Länge von 42 und einer Tiefe von 20 Metern
symmetrisch gestaltete, zeigte sich das Arnoldinum in seiner
ganzen Schönheit. Ein weiterer gepflasterter Weg führte vom
Eingang zur Turnhalle an der linken Seite des Platzes.
Der Schulhof selbst war mit Schlacke befestigt. Mächtige, noch
heute erhaltene Bäume spendeten ausreichenden Schatten. Eine
besondere Attraktion ist die über 150 Jahre alte Eibe, welche
zwar nach dem Abbruch des Gymnasiums die folgenden Baumaßnahmen
auf dem Graf-Arnold-Platz überlebte, aber heute deutlich Not
leidet. In den Pausen mussten – ausgenommen bei Regenwetter –
alle Schüler auf den Schulhof Dieser durfte nur mit
ausdrücklicher Genehmigung des Aufsicht führenden Lehrers
verlassen werden, um in der Buchhandlung Winter am Markt, bei
„Tüten Fiti“, Schulartikel einkaufen zu können.
Jeweils nach den Ferien trat die ganze Schule bis zum Kriegsende
auf dem Schulhof an. Während die Schülerkapelle das Deutschland-
und SA- Lied intonierte, wurde nach dem Kommando „Heißt Flagge“
die Hakenkreuzflagge aufgezogen. Währenddessen mussten wir den
rechten Arm zum „Deutschen Gruß“ hoch halten und je eine Strophe
der beiden Lieder singen.
Wann immer eine oder alle Klassen das Schulgelände geschlossen
verlassen haben, sei es zum Sport auf dem Bagnosportplatz oder
im Freibad oder zum Arnoldifest im Bagno, mussten die Schüler in
Marschformation auf dem Schulhof antreten. Damals wurde in
Deutschland noch kräftig marschiert und so marschierten auch wir
in Zweierreihen, klassenweise geordnet durch die Stadt. Zum
Arnoldifest zogen wir, vorne die Schülerkapelle, dann das
Lehrerkollegium zunächst zum inneren Schlosshof, um dem Fürsten
samt Familie unsere Aufwartung zu machen. Nach einem kurzen
Stopp am Ehrenmal ging es dann weiter ins Bagno, allerdings
nicht mehr im Gleichschritt. Zum Rückweg mussten alle Schüler
erneut antreten und erst auf dem Schulhof kam das Kommando
„Weggetreten“
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Bild 2 - Das Gymnasium Arnoldinum um 1914 |
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Das Kellergeschoss
Das vollständig unterkellerte Gebäude war nur zu
1/3 ein echter
Keller. Als Souterrain konnten die Kellerräume zu 2/3 ihrer Höhe
deshalb mit natürlicher Belichtung auch sinnvoll zu vielen
Zwecken genutzt werden. Durch einen Flur, der längst durch den
Keller verlief, wurde dieser in zwei Hälften geteilt. Dieser
Flur hatte eine Gewölbedecke und schien deshalb als besonders
einsturzsicher. Deshalb diente er auch während des Krieges als
Luftschutzraum. Bei einem Volltreffer wäre eine schwere Bombe
aber vermutlich durch die einfachen Holzdecken der Obergeschosse
bis dorthin gefallen. Die Decke hätte dann wohl kaum Schutz
geboten.
Im linken Bauteil befand sich die Hausmeisterwohnung mit vier
Räumen. Hier war auch der große Kokskeller und die
Heizungsanlage. Auf der rechten Gebäudeseite lagen die
Toilettenräume. Während die Jungen nur vom Schulhof her und bei
Wind und Wetter Zugang zur Jungentoilette hatten, konnten die
Mädchen und auch die Lehrer trockenen Fußes über die
Kellertreppe zur Lehrertoilette und Mädchentoilette kommen Im
Keller befand sich auch die Schülerbücherei, die ich allerdings
nie in Funktion erlebt hatte. Wir durften die Kellerräume auch
gar nicht betreten. In den noch verbleibenden acht Kellerräumen
waren wohl Akten und sonstige Utensilien untergebracht.
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Bild 3 -
Kellergeschoss
Sie finden das Bild zu klein? Ein
Mausklick auf die Zeichnung öffnet ein neues Fenster mit einer
größeren Darstellung - das gilt übrigens auch für die folgenden
Grundrisszeichnungen |
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Das Erdgeschoss
Wenn man das Gebäude über die große Freitreppe durch die breiten
Eingangstüren betrat, kam man in einen ziemlich dunklen Vorraum
mit weiteren Stufen. Weil dieser Raum keine Fenster hatte,
wirkte er stets bedrückend und verbreitete eine Aura, die dem
ehrwürdigen Arnoldinum angemessen erschien. Hier hing auch die
Bronzetafel aus 1591 mit dem folgenden aus Latein übersetzten
Text:
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In Pflichttreue und Gerechtigkeit
Zu Ehre und Lob der heiligsten und unteilbaren Dreieinigkeit und
der Verbreitung der rechtgläubigen Religion und wissenschaftlich
gebildeten Weisheit willen hat dieses Gymnasium illustre als
Pflanzschule für Kirche und christlichen Staat, als Zeugnis
seiner Gunst und Freigebigkeit gegenüber allen Akademikern und
Studierenden der Wissenschaften zu pflichtgetreuem und ewigem
Gedenken an den Bentheimschen und ebenso Tecklenburgischen sowie
Steinfurtischen Namen gegründet und errichten lassen der
erlauchte und hochwohlgeborene Herr und Gebieter Herr Arnold
Graf zu Bentheim, Tecklenburg, Steinfurt und Limburg, Herr zu
Rheda, Wevelinghoven, Alpen und Helfenstein, Freiherr Baron zu
Lennep, Kölnischer Erbvogt etc.
Im Jahre Christi 1591
Gerechtigkeit und geduldige Pflichttreue sind unser Anker |

Bild 4 - |
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Die Tafel hängt heute im Eingangsbereich des neuen Gymnasiums am
Pagenstecherweg.
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Hinter einem kleinen
Schiebefenster residierte der Hausmeister in seinem eigenen Raum
und war Ansprechpartner für alle kleinen Nöte der Schüler, die
er damals – als die Schule gerade einmal hundert Schüler hatte –
alle namentlich kannte.
Über den breiten Flur längs durch das Gebäude erreichte man im
linken Teil vier Klassenräume und das Elternsprechzimmer,
welches aber – soweit ich das in Erinnerung habe – damals kaum
genutzt wurde.
Im rechten Teil, der für uns Schüler komplett tabu war, befanden
sich die Schulverwaltung und die Lehrerräume. Wer dennoch in das
Direktorzimmer gerufen wurde, hatte fast immer ein Problem. Im
Konferenzzimmer wird sich manches Schülerschicksal entschieden
haben.
In Verlängerung des Eingangs öffnete sich das gewaltige
Treppenhaus in die oberen Stockwerke.
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Die einzelnen Klassenräume hatten zwar alle unterschiedliche
Größen, waren aber gleich ausgestattet. Für je zwei Schüler gab
es massive dunkel gebeizte Sitzpulte mit einer durchgehenden
Sitzbank als einfaches Brett. Auch die Rückenlehnen waren
schlicht und hart. Von „ergonomischen“ Sitzmöbeln ahnte damals
noch niemand etwas. Weil 1939 noch lange nicht jeder Schüler
einen „Füller“ hatte, befand sich in der Mitte des Pultes ein
vom Hausmeister regelmäßig nachgefülltes Tintenfass. Unter dem
Pultdeckel konnten wir unsere Schultasche und das Frühstücksbrot
verstauen. Die Pulte waren in zwei Reihen mit einem breiten
Mittelgang und links und rechts je einem schmalen Gang
angeordnet.
Nach der Währungsreform 1948 wurden dann die alten Sitzmöbel
endlich ersetzt durch moderne Tische und Stühle.
Das Pult des Lehrers stand auf einem Sockel, damit von dort aus
die Übersicht über die ganze Klasse möglich wurde. Möbliert war
die Klasse mit großen zweiseitigen Tafeln auf Rollen, einem
Klassenschrank, der kaum Bedeutung hatte, einem Kartenständer
nebst Zeigestock und einem Papierkorb. Der Fußboden bestand aus
Parkett, welches in den großen Ferien regelmäßig geölt und
desinfiziert wurde. Der Geruch der Mischung aus Leinöl und
Karbolineum war typisch für solche Klassenzimmer.
Geheizt wurden die Räume mit einer Zentralheizung. Als es dann
nach dem Krieg keinen Koks mehr gab, um zentral heizen zu
können, wurde in jedem Klassenraum ein Ofen aufgestellt, der
entweder über einen Kamin, sonst aber durch ein Ofenrohr durch
das Fenster angeschlossen wurde, Geheizt würde dann mit Holz,
Schlammkohle und gelegentlich mit richtigen Kohlen. Die großen
Fenster ließen ausreichend Licht in die Klassenzimmer zu.
Beleuchtungskörper für die Winterzeit und an trüben Tagen
brachten nur ein funzeliges Licht.
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Das Treppenhaus
Breit genug, dass drei oder vier Schüler nebeneinander gehen
konnten, führten mächtige Steintreppen bis in das II.
Obergeschoss. Über die Brüstungen konnte man bis weit nach unten
schauen, so dass der auf Beobachterposten stehende Schüler der
Klasse rechtzeitig melden konnte „Er (der Lehrer) kommt“. Danach
verhielt sich die Klasse vorbildlich ruhig.
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Bild 5 -
Erdgeschoss
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Das I.
Obergeschoss
Wie alle Stockwerke, wurde auch dieses Geschoss durch einen
langen Flur in zwei Hälften geteilt. Neben vier Klassenräumen im
linken Gebäudeteil waren in diesem Stockwerk die
naturwissenschaftlichen Räume untergebracht. Galten bis zur
Mitte des 19. Jahrhunderts nur die alten Sprachen, Mathematik,
Philosophie und Theologie als zentraler Unterrichtsinhalt für
eine Gymnasium, wurden danach die Naturwissenschaften (fast)
gleichberechtigt, Deshalb wurde mit dem Neubau des Gymnasiums
1860 mehr als die Hälfte des I. Obergeschosses für einen großen
Biologieraum mit zwei Nebenräumen und ein noch größerer
Physikraum mit ebenfalls zwei Nebenräumen gebaut. Diese Räume
waren bereits ganz modern mit Tischen und Stühlen versehen. Der
Physikraum mit ansteigenden Arbeitstischen und Sitzreihen glich
einem Hörsaal. An der Kopfseite des Raues befand sich ein großer
Experimentiertisch mit Wasser- Elektro- und Gasanschluss.
In den Nebenräumen Biologie waren zahlreiche ausgestopfte Tiere
und sonstige Exponate ausgestellt. Die Sammlung konnte einem
kleinen naturwissenschaftlichen Museum durchaus ebenbürtig sein.
Als besondere Attraktion war hier auch ein menschliches Skelett
untergebracht. Dem Vernehmen nach sollte es sich dabei um einen
hingerichteten Zuchthäusler handeln, der den Namen „Onkel Franz“
erhalten hatte.
Im Biologieraum fanden übrigens die mündlichen Abiturprüfungen
statt.
In den physikalischen Sammlungen wurden alle damals üblichen
Modelle für den Unterricht aufbewahrt. Das große Fernrohr, die
Elektrisierapparate Sextanten sowie Vakuumpumpen etc. wirkten in
ihren großen Glasschränken wie museale Stücke, erfüllten aber
damals voll und ganz ihren Zweck.
Die zweieinhalb Meter breiten Flure zogen sich längs durch das
Gebäude und teilten die einzelnen Stockwerke exakt in zwei
Hälften. Vor den einzelnen Klassenräumen waren die
Garderobenhaken für die Mäntel und Jacken der Schüler
angebracht. Damals gab es noch keine synthetischen Stoffe, aus
denen wasserdichte Kleidung gefertigt werden konnte. Vielmehr
bestand unsere Oberbekleidung fast ausschließlich aus Wolle.
Wenn diese an Regentagen nass wurde, entwickelte sich der
penetrante Geruch, der nasser Schafwolle eigen ist. Mithin
hatten die Korridore immer den unverwechselbaren Geruch von
Schulgebäuden. Aber auch die Klassenräume hatten ihren eigenen
Geruch, den wir allgemein als „Mief“ bezeichneten. Zur Abhilfe
wurden in jeder Pause die Fenster weit geöffnet. Wenn allerdings
die neben dem Schulgebäude stehende Kornbrennerei Sallandt
Maische produzierte, überlagerte dieser intensive Geruch alle
anderen Gerüche. Die Geruchsemissionen der im Winter bei
Sallandt aufgestallten Kühe hielten sich in Grenzen. Dafür
störten die Tiere mit ihrem lauten Muhen gelegentlich den
Unterricht.
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Bild 6 -
I. Obergeschoss |
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Text: Josef Schirmer
Abbildungen:
Bild 1 und 2: aus der
Sammlung historischer Postkarten von Ingrid König, Repro.: Willi Tebben
Bild 4: Josef Schirmer
Bild 3, 5 und 6: Scans von
Josef Schirmer, Repro.: Willi Tebben
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